Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook >

Facebook kann bei Eindämmung einer Epidemie helfen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Studie zu Infektionskrankheiten  

Facebook-Daten könnten Epidemien stoppen

03.01.2018, 14:06 Uhr | AFP, t-online.de

Facebook kann bei Eindämmung einer Epidemie helfen. Die Daten von Facebook und Co. können vielfältig genutzt werden. (Quelle: dpa/Daniel Reinhardt)

Die Daten von Facebook und Co. können vielfältig genutzt werden. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa)

Social-Media-Plattformen wie Facebook sind im Leben vieler ein wichtiger Bestandteil. Nun sollen Facebook und Co. sogar dazu beitragen, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen.

Bei Menschen, die in ihren sozialen Netzwerken eine "zentrale" Rolle spielten, sei es wahrscheinlicher, dass sie Krankheitserreger von einer Gruppe auf eine andere übertragen, heißt es in der Untersuchung, die am Mittwoch im Fachblatt "Journal of the Royal Society Interface" veröffentlicht wurde. Solche Menschen könnten demnach vorrangig geimpft werden.

"Fast so wirksam wie die optimalste Impfstrategie"

Die im Internet am breitesten vernetzten Menschen hätten auch im realen Leben die meisten Kontakte und bildeten soziale "Brücken", über die auch Krankheiten weiterverbreitet werden könnten, führten die Forscher aus. Für ihre Studie hatten sie die digitalen und physischen Kontakte von mehr als 500 Studenten untersucht.

"Wenn man eine zentrale Anlaufstelle für seine Freunde ist in dem Sinne, dass man viele Kontakte über Telefonate oder auf Facebook hat, die einen zu einer Brücke zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften machen, sind die Chancen hoch, dass man auch eine Brücke zwischen diesen Gemeinschaften im Fall einer Epidemie wie einer Influenza ist", sagte der Mitautor der Studie, Enys Mones, von der Technischen Universität von Dänemark, der Nachrichtenagentur AFP.

Wenn nicht genügend Impfstoff für alle von einer Epidemie bedrohten Menschen zur Verfügung stehe, müssten sich die Schutzmaßnahmen deshalb auf diese Menschen mit einer herausragenden sozialen Rolle konzentrieren, führte Mones aus. Computermodellen zufolge sei dieser Ansatz "fast so wirksam wie die optimalste (existierende) Impfstrategie". Außerdem sei das Vorgehen kostengünstig, weil Online-Aktivitäten leicht nachvollziehbar seien.

Quelle:

– Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Entdecken Sie jetzt die kuscheligen Pullover
Pullis & Sweatshirts bei TOM TAILOR shoppen
Shopping
Flauschige Winterboots sorgen für garantiert warme Füße
bei BAUR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018