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Die Hintermänner der Spamwirtschaft

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Schutz vor Spam  

Die Hintermänner der Spamwirtschaft

Nach den Daten des auf eMail-Sicherheit spezialisierten Unternehmens Spamhaus stecken gerade einmal 200 Spammer hinter 80 Prozent des weltweiten Werbemülls. In der hauseigenen ROKSO-Liste (Register of Known Spam Operations) werden die größten Übeltäter erfasst. Viele dieser Top-Spammer bleiben vom Gesetz unbehelligt – entweder, weil ihre Operationen in Ländern beheimatet sind, wo das zwielichtige Spam-Geschäft nicht verfolgt wird oder weil sie sich geschickt immer am Rande der Legalität bewegen, ohne je die Grenze zu einer Straftat zu überschreiten. In wenigen Fällen gelingt es den Ermittlern jedoch, Hintermänner einer Spam-Operation auf frischer Tat zu ertappen – und erhalten einen Einblick in die schillernde Welt der Top-Spammer.

Reichtümer im Untergrund

So wurde im Mai 2007 Robert Alan Soloway verhaftet, der von den Ermittlern den Spitznamen King of Spam erhalten hatte. Soloway war bei dem Versuch ertappt worden, ein Botnetz anzumieten – nach amerikanischer Gesetzgebung ein Straftatbestand. Die Ermittler beschlagnahmten mehr als 700.000 US-Dollar von verschiedenen Konten Soloways – der Rest eines Millionenvermögens, das nach Geldstrafen in zweistelliger Millionenhöhe noch übrig geblieben war. Soloway wurde schließlich im Juli 2008 zu 47 Monaten Haft und der Zahlung von 700.004 US-Dollar verurteilt.

Das hilft Zehn Tipps gegen Spam-Mails

Viagra, Drogenhandel und Mordaufträge

Einen weiteren Top-Ten-Spammer der ROKSO-Liste erwischte es im Sommer 2007: Christopher William Smith war der Kopf hinter einem groß angelegten Online-Versand für eigentlich verschreibungspflichtige Medikamente. Werbung für den zwielichtigen Dienst machte Smith unter dem Decknamen "Rizler" mit riesigen Spam-Wellen – vor allem für Mittel wie Viagra und andere potenzfördernde Mittelchen. Smiths Fall zeigt, wie kriminell die Spammer-Szene zuweilen sein kann: So soll Smith, den der Richter als "Drogenbaron" bezeichnete, geplant haben, einen Zeugen in einem Ermittlungsverfahren gegen ihn ermorden zu lassen. Unter anderem deshalb verbringt Smith nun eine Haftstrafe von 30 Jahre in einem amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis.

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