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Internet: Sicher surfen - Fehler vermeiden

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Online-Fallstricke  

Die sieben größten Irrtümer im Internet

09.02.2016, 17:25 Uhr | jhof, t-online.de

Internet: Sicher surfen - Fehler vermeiden. Internet-Nutzer sollten die Fallstricke beim Surfen meiden.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Internet-Nutzer sollten die Fallstricke beim Surfen meiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dass im Internet viele Gefahren lauern, ist schon fast eine Binsenweisheit. Wer allzu leichtfertig surft, riskiert aber nicht nur, seinen PC mit einer Spyware zu verseuchen. Wir nennen die sieben Top-Fehler über Surfen im Internet, korrigieren Irrtümer und zeigen, wie Sie sich schützen können.

Fehler im Internet können ärgerlich und teuer werden: Leichtgläubiges Handeln, etwa beim Online-Shopping, erleichtert möglicherweise das eigene Konto um beachtenswerte Beträge. Auch das nie geänderte Passwort ist ein Fehler, der Ärger bereitet und durchaus finanziell unangenehme Folgen haben kann. Denn ohne das nötige Hintergrundwissen ist es beinahe unmöglich, sich vor den sich ständig verändernden Bedrohungen zu schützen.

1. Irrtum: Facebook und WhatsApp sind gute Informationsquellen

Ikea verschenkt Geld, Kleinbus-Fahrer entführt mitten in Deutschland Kinder und Altkleidersammler fangen Katzen. Fast jeder kennt solche abenteuerlichen Geschichten, die im Mail-Postfach landen oder durch Facebook geistern. Per WhatsApp geteilt, verunsichern sie Smartphone-Nutzer. Der mysteriöse Kleinbus behinderte tagelang die Arbeit der Polizei, die mit Anrufen besorgter Eltern alle Hände voll zu tun hatte. Kurzum: Glauben Sie nicht allem blindlings. Wer einem Hoax, einer Falschmeldung, aufsitzt, blamiert nicht nur sich, sondern verbreitet schlichtweg Panik.

Die neusten Hoax-Wellen streuen Gerüchte über Asylsuchende. Das Internet-Projekt "hoaxmap.org" hat über 170 dieser Falschmeldungen gesammelt, um davor zu warnen. Andere Anlaufstellen, über die Sie Internet-Gerüchte auf Glaubwürdigkeit prüfen können, sind die Seiten "Hoax-Info" der TU Berlin und der Verein zur Bekämpfung von Internetmissbrauch, "mimikama.at".

2. Irrtum: Ich habe nichts zu verbergen

Das World Wide Web ist längst ein Geschäft geworden. Überlegen Sie deshalb genau, welche Informationen Sie dem Internet anvertrauen möchten. Knausern Sie mit der Herausgabe Ihrer persönlichen Daten wie E-Mail-Adresse und Details zu Ihrem persönlichen Umfeld. Für skrupellose Geschäftemacher sowie Hacker und Online-Kriminelle sind das willkommene Informationen. Aneinander gefügt ergeben sie ein Profil und begünstigen den Identitäts-Diebstahl.

3. Irrtum: Im Internet ist alles billiger

Ein Online-Shop, der ein Markenprodukt unschlagbar günstig anbietet? Das ist zu schön, um wahr zu sein. Fehlt auf der Seite ein Impressum oder die Geschäftsadresse, so ist das ein sicheres Zeichen für eine Falle. Und machen Sie einen Bogen um Shops, die Ware nur und ausschließlich gegen Vorkasse liefern wollen.

4. Irrtum: Lange Passworte sind sicher

Ob sieben oder neun Ziffern lang, ob mit drei oder zwei Sonderzeichen bestückt: Wie hoch auch immer Sie die Hürde für Ihr Passwort legen, unknackbar wird es dadurch nicht. Wichtig ist nur: Ändern Sie mindestens einmal im Jahr Ihre wichtigsten Kennwörter, darunter PC-Benutzerkonto, den Zugang zum E-Mail-Konto und sozialen Medien. Bei Internet-Foren und Online-Shops sorgen Passwort-Manager für Überblick. Dem verwendeten Browser-Programm das Passwort anzuvertrauen, ist keine gute Idee.

5. Irrtum: Browser-Updates bringen nichts

Alle Browser haben immer wieder mit Sicherheitslücken zu kämpfen – mit einigen gezielten Maßnahmen können Sie die Infektionsgefahr Ihres Geräts jedoch reduzieren. Halten Sie Ihr Browser-Programm mit Updates immer auf dem aktuellen Stand. Auf diese Weise minimieren Sie die Angriffsfläche. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie einen Virenscanner zur browserunabhängigen Abwehr von Schadsoftware verwenden.

6. Irrtum: Macs sind sicherer als PCs

Mac OS X ist ein völlig anderes Betriebssystem als Windows. Trotzdem finden Hacker viele kreative Methoden, um Schadsoftware in Macs einzuschleusen. Beim Flashback-Angriff beispielsweise wurde eine Sicherheitslücke in Java ausgenutzt. Bei der Sicherheitskonferenz RAS 2015 deckten Mac-Kenner über 50 solcher Angriffswege auf. Installieren Sie Virenschutzsoftware – egal ob auf Mac oder PC, Smartphone oder Tablet. Stellen Sie sicher, dass Ihre Anwendungen und Apps sich stets auf dem neuesten Stand befinden, um mögliche Sicherheitslücken zu minimieren.

7. Irrtum: Das sieht doch eh keiner

Auch mit einem sicheren Computer kann jeder im Internet Fehltritte begehen, die er vielleicht später einmal bereut. So manch unüberlegtes Foto sieht nicht nur ein guter Freund, sondern möglicherweise auch ein Personalchef und die Hoffnung auf eine neue Stelle hat sich erledigt. Wer Fotos hat, von denen er nicht möchte, dass sie unerlaubterweise im Internet verbreitet werden, schützt sie mit einem Wasserzeichen. Zwar müssen Unternehmen wie Facebook und Google geltende Gesetze beachten und notfalls eingreifen, doch darauf verlassen sollte man sich nicht.

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