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Adobe liefert Sicherheitsupdate für Reader und Acrobat

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Gefährliche PDF-Dateien  

Adobe stopft Sicherheitslecks in Acrobat und Reader

17.02.2010, 09:06 Uhr | Andreas Lerg

Adobe liefert Sicherheitsupdate für Reader und Acrobat. Adobe stopft gefährliche Lücken in seinem PDF-Betrachter.

Adobe stopft gefährliche Lücken in seinem PDF-Betrachter. (Quelle: t-online.de)

Adobe stopft mit einem aktuellen und außerplanmäßigen Patch zwei neue brandgefährliche Sicherheitslücken im Adobe Reader und Acrobat. Über manipulierte PDF-Dateien können Online-Kriminelle unbemerkt Schadprogramme auf einem PC ausführen. Betroffen sind sowohl die aktuelle Version 9.3 als auch die früheren Versionen der Programme unter den Betriebssystemen Windows, Mac OS X und Unix. Sicherheitsexperten empfehlen eine sofortige Installation.

Derzeit sind keine Angriffe auf diese Sicherheits-Lücke bekannt, Hersteller Adobe stuft die Schwachstelle jedoch als kritisch ein. Lücken in PDF-Software werden in der Regel kurz nach Bekanntwerden ausgenutzt, mit Attacken ist daher in naher Zukunft zu rechnen. Die Sicherheitslücken erlauben, dass ein manipuliertes PDF-Dokument einen schadhaften Programmcode auf den Computer einschleust und diesen dort dann ausführt. Dadurch können Online-Kriminelle Daten ausspähen oder auch die Kontrolle über den Computer übernehmen. Das besonders Gefährliche an dieser Schwachstelle ist, dass sie unabhängig ist von dem genutzten Betriebssystem und sowohl unter Windows, Mac OS X als auch unter Linux oder Unix ausgenutzt werden kann.

Update absolut dringend erforderlich

Das United States Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) warnt alle Nutzer der betroffenen Adobe-Produkte vor den klaffenden Sicherheitslücken und drängt, das Update schnellstmöglich zu installieren. Das Update für Acrobat und sowie das Update für den Reader können Sie bei Softwareload herunterladen. Der Downloadlink führt auf einen FTP-Server, von dem das Update als MSP-Datei heruntergeladen und installieren wird.

80 Prozent aller Angriffe nutzen manipulierte PDFs

Wie beliebt Sicherheitslücken in PDF-Software bei Cyber-Gangstern sind, zeigt eine Studie des kalifornischen Sicherheitsdienstleisters ScanSafe. Laut einer Untersuchung des Unternehmens verwenden 80 Prozent aller Angriffe auf Softwarelücken manipulierte PDF-Dateien. Dass PDFs als Vehikel für Schadsoftware so beliebt sind, liegt an der weltweiten Verbreitung der Software. PDF wird als Datenformat auf fast jedem Computer rund um den Globus genutzt. Daher muss Adobe oft neu entdeckte Sicherheitslecks stopfen. Erst im Dezember und im Januar schloss der Hersteller diverse Sicherheits-Lücken in seinen beliebten Programmen.

Update auch für den Flash-Player

Bereits vergangenen Woche liefert Adobe ein ähnliches Sicherheitsupdate für den Flash Player aus. Der steckt im Grunde in jedem Browser, spielt Multimediainhalte ab und ermöglicht aufwändig animierte Internetseiten. Der durch das Update behobene Fehler erlaubt es Online-Kriminellen, über manipulierte Internetseiten unbemerkt Schadprogramme auf einem PC auszuführen. Auch dieses Update, das Adobe in Form des aktualisierten Flash Player Version 10.0.45.2 zur Verfügung stellt, sollte von jedem Internet-Nutzer umgehend installiert werden.

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