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Hacker legt via Internet 100 Autos lahm

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Rachsüchtiger Hacker legt via Internet hundert Autos lahm

18.03.2010, 09:29 Uhr | Andreas Lerg

Hacker legt via Internet 100 Autos lahm. Hacker legt über 100 Autos in Austin, Texas, lahm. (Symbolbild: t-online.de)

Hacker legt über 100 Autos in Austin, Texas, lahm. (Symbolbild: t-online.de)

Das Auto sprang nicht mehr an oder hupte wild vor sich hin und alle Lichter blinkten. Über 100 Autofahrer in Austin, Texas, sahen sich mit diesem Problem konfrontiert. Die Ursache: Ein Hacker hatte sich über das Internet in ein Sicherheitssystem der Fahrzeuge gehackt, mit dem diese normalerweise stillgelegt werden, wenn der säumige Besitzer die Raten für den Wagen nicht bezahlt.

Ein Ex-Angestellter eines Autohauses sann für seine Kündigung auf Rache. Wie die US-Internetseite Wired berichtet, bediente sich der findige 20-Jährige dafür eines in den von seinem bisherigen Arbeitgeber in verkaufte Fahrzeuge eingebauten Sicherheitssystems. Normalerweise nutzen Händler dieses System, um ein Auto aus der Ferne still zu legen, wenn der Käufer die Bezahlung oder Raten schuldig bleibt. Der Täter hackte sich über das Internet in das System ein und verursachte so bei über 100 Kundenfahrzeugen mal ein nächtliches Hupkonzert oder legte das Auto lahm. Prompt prasselten massenhaft Beschwerden auf seinen früheren Arbeitgeber ein.

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Kunden stinksauer

Die so genarrten Kunden waren stinksauer und monierten, wegen der vermeintlichen Fehlfunktion zu spät zur Arbeit gekommen zu sein oder den Pannendienst gerufen haben zu müssen. Der ganze Spuk dauerte insgesamt fünf Tage, bis der Dienstleister, der das System für die Händler betreibt, auf der dazugehörigen Internetseite das Passwort für alle bei dem Autohaus angestellten Mitarbeiter austauschte. Weitere ungewöhnliche und skurrile Hacker-Attacken hier in unserer Klick-Show.

Verräterische Spur im Internet

Die Polizei konnte den rachsüchtigen Ex-Angestellten schnell ermitteln, denn über die gespeicherte Internetverbindung war der Zugang des Saboteurs bald lokalisiert. Sein eigener Zugang zu dem Sicherheitssystem war mit seiner Kündigung gelöscht worden, aber er hatte sich rechtzeitig die Zugangsdaten eines Kollegen verschafft.

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