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Viren-Alarm: Schadsoftware ersetzt Update-Funktion

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Viren-Alarm  

Gefährlicher Trojaner hebelt Software-Update aus

26.03.2010, 10:03 Uhr | Andreas Lerg

Viren-Alarm: Schadsoftware ersetzt Update-Funktion. Eine neue Schadsoftware ersetzt die automatische Update-Funktion regulärer Software. (Bild: t-online.de)

Eine neue Schadsoftware ersetzt die automatische Update-Funktion regulärer Software. (Bild: t-online.de) (Quelle: t-online.de)

Erstmals haben Sicherheitsexperten einen Trojaner entdeckt, der die Update-Funktion von Software abschaltet. Das vietnamesische Sicherheitsunternehmen BKIS warnt laut einem Bericht des Magazins PC World vor dem Schädling, der Windows-Computer beispielsweise durch E-Mails mit schädlichem Anhang befällt. Die Schadsoftware tarnt sich meist als reguläres Update von beliebter Software wie dem Acrobat Reader 9 oder Java. So wird dem Nutzer vorgegaukelt, dass er ein reguläres Update bekommen hat.

Eine neuer gefährlicher Trojaner ersetzt die reguläre Update-Funktion von Software wie dem Acrobat Reader und öffnet eine Hintertür ins Internet. Damit können Online-Kriminelle den infizierten Computer übernehmen und fernsteuern. Fatal: Die Update-Funktion der Software bleibt zerstört auch nachdem die Schadsoftware wieder entfernt worden ist. Darin liegt die große Gefahr, denn reguläre Software-Aktualisierungen und automatische Sicherheits-Updates funktionieren nicht mehr und der Computer bleibt für Virenattacken anfällig.

Trojaner schaltet Updatefunktion ab

Öffnet der Nutzer unvorsichtigerweise den Anhang oder den Download, dann ersetzt die Schadsoftware die serienmäßige Update-Funktion des Acrobat Reader 9 oder anderer Software. Damit schaltet der Schädling die Schutzmechanismen aus, die durch automatische Updates die installierte Software auf dem neuesten Stand halten und Sicherheitslöcher schließen sollen. So nistet sich das gefährliche Programm unbemerkt wie ein Kuckucksei im Computer ein und öffnet eine verdeckte Verbindung zum Internet. Durch diese Hintertür können dann Online-Kriminelle Kommandos an den infizierten Computer senden, diesen fernsteuern und beispielsweise für ein Botnetz missbrauchen.

Hacker attackieren Software gezielt

Immer häufiger sind nicht Windows oder der Internet Explorer selbst das Ziel von Hacker-Angriffen. Statt dessen suchen die Angreifer gezielt nach Sicherheits-Lücken in sehr beliebten, kostenlos nutzbaren Programmen wie Acrobat Reader oder Java. Die Hersteller der Programme bemühen sich, Sicherheitslecks immer zeitnah mit Updates und Sicherheits-Patches zu schließen. Genau da setzt der neue Schädling an und schaltet diese automatische Aktualisierung der Software aus. Wird das nicht bemerkt, bleiben die riskanten Lücken in den Programmen offen für Angriffe, selbst dann, wenn der Trojaner schon wieder eliminiert wurde.

Risiko durch abgeschaltete Update-Funktion

Auch wenn der neue Schädling von Antivirensoftware relativ problemlos entfernt werde, warnte Rik Ferguson, Experte des Sicherheitsdienstleisters Trend Micro: "Sie verlieren die Autoupdate-Funktion jeglicher betroffener Software." Antivirensoftware kann die betroffene Software nicht reparieren. Um dieses Problem zu beseitigen, hat der Nutzer nur zwei Möglichkeiten. Entweder er sucht in Zukunft selbst nach Aktualisierungen seiner Software und spielt diese manuell ein. Oder aber er installiert die von dem Schädling betroffene Software komplett neu, um die Auto-Update-Funktion wiederherzustellen. Die große Schwierigkeit und Gefahr liegt aber darin, heraus zu bekommen, welche Programme überhaupt betroffen sind. Das ist für den Laien nur schwer möglich.

So können Sie sich vor dem Trojaner schützen

Wenn Sie E-Mails von zweifelhaften Absendern und mit unbekannten Anhängen bekommen, sollten Sie diese Mails und die Anhänge nicht öffnen, sondern löschen. Zum Schutz gegen solche Schadsoftware und andere Bedrohungen ist es außerdem wichtig, stets aktuelle Antiviren-Software auf dem Computer einzusetzen. Sie wehrt effektiv Viren, Trojaner und die meisten anderen Bedrohungen ab. Kostenlose Sicherheitsprogramme bieten bereits einen Basisschutz.

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