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Google-Passwortsystem von Hackern geklaut

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Googles Passwortsystem  

Hacker klauten Google geheimes Passwortsystem

20.04.2010, 08:51 Uhr | Andreas Lerg

Google-Passwortsystem von Hackern geklaut. Hacker-Attacke auf Google: Cybergangster klauten zentrales Passwortmanagement. (Bild: dpa)

Hacker-Attacke auf Google. (Quelle: dpa)

Hacker haben einen Volltreffer gelandet und sind bis in Googles Herz vorgedrungen: Während des Hackerangriffs Ende letzten Jahres stahlen die Online-Kriminellen Googles zentrales Passwortsystem Gaia. Die Cyber-Gangster können nun Googles bisher hochgeheimes Passwortsystem auf Schwachstellen analysieren und damit den Zugangsschutz unterwandern. Dennoch setzt Google Gaia derzeit weiter ein.

Gaias Zweck ist es, dass Nutzer sich mit nur einer einmaligen Passwortabfrage für alle von Google angebotenen Gratisdienste anmelden können. Gaia war eines der bestgehüteten Geheimnisse bei Google. Doch ein Mitarbeiter des Suchmaschinenriesen bestätigte gegenüber der New York Times, dass bei dem mehrere Tage andauernden Hackernagriff im Dezember der Programmcode des Systems komplett gestohlen wurde. Google verdächtigt nach wie vor den chinesischen Staat, Auftraggeber der Hacker-Attacke zu sein.

Hacker können jetzt Schwachstellen analysieren

Der New York Times zufolge, stahlen die Angreifer keine Zugangsdaten und Passworte von Nutzern. Dennoch bleibt der Diebstahl von Gaia gefährlich, denn die Hacker können die Programmierung jetzt auf Fehler und Schwachstellen hin untersuchen, um sich so in Zukunft doch Zugang zu Nutzerdaten zu verschaffen. Damit könnten die Angreifer Googles Zugangsschutz unterwandern. Google setzt Gaia derzeit mit umfangreichen Modifikationen weiter ein und will die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt haben. Der Angriff der Hacker erfolgte damals weniger technisch, sondern dadurch, dass die Online-Angreifer menschliches Versagen ausnutzten.

Spionagelink per Instant Messenger

So erhielt ein chinesischer Google-Mitarbeiter über eine Nachricht in einem Instant Messenger einen Link, der auf eine speziell für die Attacke entwickelte Spionageseite verwies. Durch den Klick auf den Link stieß der Mitarbeiter die Hintertür zu seinem Computer und damit zum gesamten Google-Netzwerk auf. Nachdem die Hacker den Computer des Mitarbeiters unter Kontrolle gebracht hatten, arbeiteten sie sich bis zu den Systemen vor, auf denen der Programmcode für diverse Google-Funktionen lag. Dort konnten sie die Programmierung von Gaia kopieren und auf externe Systeme herunterladen. Laut der New York Times wussten die Hacker anhand einer ebenfalls aus dem Google-Netz gestohlenen Mitarbeiterliste genau, wer an der Entwicklung von Gaja beteiligt war.

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