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Hacker von Sarah Palins E-Mail-Konto schuldig  

Palin-Hacker von Gericht schuldig gesprochen

03.05.2010, 09:27 Uhr | Andreas Lerg mit Material der dpa

Hacker von Sarah Palins E-Mail-Konto schuldig. Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2008 wurde Sarah Palins E-Mail-Konto gehackt. Der Täter wurde jetzt schuldig gesprochen. (Bild: dpa)

Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2008 wurde Sarah Palins E-Mail-Konto gehackt. Der Täter wurde jetzt schuldig gesprochen. (Bild: dpa)

In den USA ist am Freitag ein 22-Jähriger wegen eines Hacker-Angriffs auf das E-Mail-Konto der früheren Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin schuldig gesprochen worden. Das Strafmaß für den Hacker-Angriff sieht ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von umgerechnet 75.000 Euro vor. Schwerer wird aber der zweite Schuldspruch wegen Behinderung der Justiz wiegen, der ihm eine Haftstrafe von 20 Jahren einbringen könnte.

Müsste sich der 22-jährige Amerikaner aus dem US-Bundesstaat Tennessee nur für den Hacker-Angriff verantworten, dann hätte er eine Haftstrafe von einem Jahr und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 75.000 Euro zu erwarten. Da er aber beweistaugliche Daten von seinem Computer gelöscht hatte, befand ihn das Geschworenengericht auch der Behinderung der Justiz für schuldig. Das könnte ihm 20 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 190.000 Euro einbringen. Sarah Palin, die selbst im Verfahren als Zeugin auftrat, kommentierte das Urteil auf ihrer Facebook-Seite: "Meine Familie und ich sind dankbar, dass die Geschworenen die Beweise sorgfältig und gewissenhaft abgewogen und gerechtes Urteil gefällt haben." Die Verkündung des Strafmaßes steht noch aus.

Hacker-Angriff nur ein Spaß

Der Verteidiger des 22-Jährigen stellte den Hacker-Angriff auf Sarah Palins E-Mail-Konto als einen Spaß dar. Der Staatsanwalt hingegen betonte, dass es dem ehemaligen Studenten im Jahr 2008 darum ging, den Wahlkampf der Republikanerin zu behindern. Palin kandidierte damals für das Amt der US-Vizepräsidentin. Nach dem Hacker-Angriff waren einige ihrer E-Mails im Internet aufgetaucht, ohne das dabei vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit gerieten. Der Vater des Hackers, der als Abgeordneter für die Demokraten im Parlament von Tennessee sitzt, gab an, mit dem Hackerangriff nichts zu tun zu haben. Vom Vorwurf des Telekommunikationsbetruges sprach das Gericht den Hacker frei, während sich die Geschworenen beim vierten Anklagepunkt, dem Identitätsdiebstahl, nicht einig werden konnten.

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