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Autoren von Porno-Erpresser-Trojaner Kenzero gefasst

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Kenzero  

Autoren von Porno-Erpresser-Trojaner gefasst

28.05.2010, 11:41 Uhr | t-online.de, t-online.de

Autoren von Porno-Erpresser-Trojaner Kenzero gefasst. Porno-Trojaner Kenzero machte Jagd auf Raubkopierer. Die Erpresser konnten nun gefasst werden. (Symbolbild: dpa)

Ein Mann sieht einen erotischen Manga-Film (Symbolbild: dpa). (Quelle: dpa)

Die japanische Polizei hat die Programmierer des Porno-Trojaners Kenzero festgenommen. Der Schädling sammelte auf besonders hinterhältige Weise Kreditkartendaten von Tauschbörsennutzern. Etwa 5000 Filesharer waren dem Trojaner auf den Leim gegangen - etliche davon stammten aus Europa.

Am Dienstag schnappte die japanische Polizei den 27 Jahre alten Programmierer des Porno-Trojaners Kenzero, sein 20-jähriger Komplize wurde bereits am 10. Mai festgenommen. Das berichtet die japanische Zeitung Daily Yomiuri. Den beiden Verdächtigen drohen nun Anklagen wegen Computerbetrugs. Das Verbreiten von Computerviren gilt in Japan nicht als Straftat. Bei den beiden Verdächtigen handelt es sich um die erste Festnahme wegen Betrugs mit einem Computervirus in Japan überhaupt.

Porno-Virus erpresst Tauschbörsennutzer

Der Trojaner Kenzero zählt zur hinterhältigsten und gleichfalls kuriosesten Schadsoftware der letzten Zeit. Er verbreitete sich über Erotikspiele, die in der in Japan sehr beliebten Tauschbörse Winny zum Download angeboten wurden. Sobald eines der Opfer das Spiel heruntergeladen und installiert hatte, aktivierte sich der Trojaner und durchsuchte den Computer nach anderen Erotik- und Pornoinhalten. Wurde er fündig, etwa in den Lesezeichen oder dem Verlauf des Browsers, erpresste er den PC-Besitzer, die pikanten Daten im Internet bekannt zu machen – namentlich gekennzeichnet, mit dazugehörige E-Mail-Adresse, Anschrift und Telefonnummer.

Erpresser wollten Kreditkartendaten

Die Kriminellen konfrontierten das Opfer mit Bildschirmfotos der Verlaufs-Chronik und der Favoriten des Browsers. Gegen eine geringe Gebühr, umgerechnet knapp mehr als 50 Euro, könne das Opfer die Daten löschen lassen und so den Schaden abwenden. Zusätzlichen Druck machten die Täter mit dem Vorwurf, der Tauschbörsennutzer habe gegen das Urheberrecht verstoßen. Den Erpressern ging es jedoch nicht um die 50 Euro, sondern um die Kreditkartendaten der Opfer. Damit konnten die Täter wesentlich größeren Schaden anrichten.

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