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Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Mails der Grevenreuth AG

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Betrug  

Verbraucherzentrale warnt vor Mails der Grevenreuth AG

22.06.2010, 14:01 Uhr | apn, t-online.de, t-online.de, dapd

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Mails der Grevenreuth AG. Abmahn-Mails der Grevenreuth AG verunsichern Empfänger. (Foto: t-online.de)

Abmahn-Mails der Grevenreuth AG verunsichern Empfänger. (Foto: t-online.de) (Quelle: t-online.de)

Eine neue Betrugsmasche kursiert im Internet: Eine fiktive Abmahn-Firma will von seinen Opfern 50 Euro wegen Urheberrechtsverletzungen kassieren. Die Verbraucherzentrale warnt vor den Abzock-Mails einer gewissen Grevenreuth AG und rät, auf keinen Fall zu zahlen.

Die hessische Verbraucherzentrale warnt vor betrügerischen E-Mail-Abmahnungen. In einigen bekannten Fällen verschicke eine Grevenreuth AG aus Osnabrück E-Mails, in denen die Zahlung von 50 Euro verlangt werde. Dem Empfänger werde vorgeworfen, durch illegales Herunterladen von Musik im Internet Urheberrechte verletzt zu haben. Um juristische Maßnahmen zu vermeiden, sollen die Betroffenen innerhalb von drei Tagen 50 Euro zahlen.

Abzocker orientieren sich an berüchtigtem Abmahnanwalt

Die nach Recherchen der Verbraucherschützer fiktive Firma droht bei Weigerung mit erheblichen Zusatzkosten, Eintragungen in Schuldnerregister und sogar mit hohen Geld- oder Gefängnisstrafen. Pikanterweise ist der Name der abmahnenden Firma an einen der bekanntesten Abmahnanwälte Deutschlands angelehnt: Der Münchener Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth wurde bereits Anfang der 1990er Jahre bekannt, nahm sich im Februar 2010 allerdings das Leben. Die Namensähnlichkeit verpasst Abzock-Mails weitere Seriosität, da Nutzer möglicherweise den kleinen Unterschied zwischen Grevenreuth und Gravenreuth übersehen.

Verbraucherzentrale: echte Abmahnungen ernst nehmen

Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt, die E-Mails der Grevenreuth AG zu ignorieren. Allerdings sollten Verbraucher echte Abmahnungen durchaus ernst nehmen. Diese seien leicht erkennbar: In der Regel erhalten den Angaben der Verbraucherschützer zufolge Betroffene mehrseitige Anschreiben von Anwälten. Darin wird detailliert geschildert wann welcher Musiktitel heruntergeladen wurde. Durch Nennung der eigenen IP-Adresse wird der illegale Download nachgewiesen. Dem Schreiben ist meist auch eine vorformulierte Unterlassungserklärung beigefügt. Bei solchen seriösen Abmahnungen seien die Fristen allerdings oft knapp gesetzt und die Streitwerte oft auch sehr hoch, erklärt Peter Lassek, Referent für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Hessen. Die Verbraucherschützer raten deshalb, einen spezialisierten Fachanwalt einzuschalten.

Verbraucherzentrale Hamburg listet Abofallen samt Betreiber auf

Bereits am Montag veröffentlichte die Verbraucherzentrale Hamburg eine umfangreiche Liste im Internet, auf der zahlreiche Abofallen und Download-Abzocker wie opendownload.de geführt werden. Bei diesen Angeboten müssen sich Nutzer beispielsweise fürs Herunterladen kostenloser Software registrieren, schließen allerdings dabei ein teures Abonnement ab. Die Liste der schlimmsten Abofallen enthält neben den Web-Adressen auch die entsprechenden Postanschriften der Betreiber sowie die Beanstandungsgründe und das dazugehörige Inkassobüro. Wichtig für Opfer: Auch die Kreditinstitute, bei denen die Abofallen-Betreiber ihr Konto haben, sind auf der Liste zu finden. Somit haben sie ein Ziel für mögliche Beschwerdebriefe, die das Sperren der Abzocker-Konten zum Ziel haben.

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