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Langjähriger russischer Kreditkartendieb gefasst

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Berüchtigter Kreditkartendieb gefasst

12.08.2010, 12:43 Uhr | Christian Fenselau

Langjähriger russischer Kreditkartendieb gefasst. Russischer Kreditkartendieb auf dem Flughafen von Nizza verhaftet  (Symbolbild: dpa)

Russischer Kreditkartendieb auf dem Flughafen von Nizza verhaftet (Symbolbild: dpa) (Quelle: dpa)

Französischen Ermittlern ist ein "dicker Fisch" ins Netz gegangen: Am Flughafen von Nizza nahmen sie nach Informationen der US-Justizbehörde am vergangenen Samstag einen mutmaßlichen Kreditkartendieb fest. Der 27-jährige russische Staatsbürger ist bereits seit acht Jahren im Geschäft. Ihm drohen bis zu zwölf Jahre Haft und eine Geldstrafe von 500.000 Dollar, umgerechnet etwa 382.000 Euro.

Der mutmaßliche Täter wollte von Nizza nach Moskau fliegen. Bevor er die Maschine besteigen konnte, griffen die Ermittler zu. Gegen den Russen liegt eine Anklage in den USA vor, er steht vor der Auslieferung und soll sich dort vor einem Gericht verantworten. In einer Stellungnahme erklärte der ermittelnde Staatsanwalt Lanny Breuer: "Internet-Kriminelle, die US-Bürger betrügen, sollen nicht glauben, dass sie die der Justiz entkommen können, nur weil sie den Tatort ins Ausland verlegen."

Täter agierte unter dem Pseudonym BadB online

Dem 27-Jährigen, der unter dem Pseudonym BadB online agierte, wird vorgeworfen, weltweit Kreditkartendaten gestohlen und weiterverkauft zu haben. Länger als er war kaum jemand im Geschäft: Auf der mittlerweile geschlossenen Internetseite Cardplanet.com verhökerte er etwa acht Jahre lang seine kriminell erworbenen Datensätze. Dabei bezeichnete er sich selbst als einen der größten Händler von gestohlenen Bankdaten.

Ermittler nahmen verdeckte Kontakte auf

Der Russe warb auch auf verschiedenen Internetforen für seine gesammelten Daten. Käufer leitete er auf die Internetseite dumps.name. Dort fanden die Geschäfte vollautomatisch statt. Die Seite ist in Moskau registriert, um sich US-amerikanischen Ermittlungen zu entziehen. Auch wenn sehr viele amerikanische Staatsbürger zu den Opfern gehörten, fanden die Straftaten immer außerhalb der USA statt. Die Beamten ermittelten in diesem Fall zunächst verdeckt. Über den Mitteilungsdienst ICQ kontaktierten sie den mutmaßlichen Täter bereits zwischen Mai und Juli 2009 und fädelten einen Handel über mehr als 70 gestohlenen Datensätze ein.

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