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Hacker stehlen Geheimnisse von russischem Geheimdienst

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Hacker knacken Systeme des russischen Geheimdiensts

25.08.2010, 11:02 Uhr | mit Material von AFP, t-online.de, AFP

Hacker stehlen Geheimnisse von russischem Geheimdienst. Russische Staatsspitze: Die Leibwächter von Putin und Medwedew haben ein Sicherheitsproblem (Foto: dpa).

Russische Staatsspitze: Die Leibwächter von Putin und Medwedew haben ein Sicherheitsproblem (Foto: dpa). (Quelle: dpa)

In Russland haben Computer-Hacker ein Online-Kommunikationsportal des Geheimdienstes FSO geknackt, der für den Schutz von Präsident Dmitri Medwedew und Regierungschef Wladimir Putin zuständig ist. Am Montag habe es einen Angriff auf das Internet-basierte System gegeben, teilte der FSO der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge am Dienstag mit. Der Vorfall werde untersucht. Erste Erkenntnisse von Sicherheitsexperten geben den Administratoren des Systems die Schuld – sie hatten grundlegende Sicherheitsregeln missachtet.

Die Hacker machten am Montag über mehrere Stunden Nachrichten aus dem FSO-Portal für die Öffentlichkeit im Internet zugänglich, indem sie Links zu den Dokumenten in Foren veröffentlichten, wie die Zeitung Wedemosti berichtete. Der Geheimdienst spielte den Angriff auf sein Kommunikationssystem herunter: Das Kommunikationsportal spiele keine Rolle bei der Überwachung der Staatsorgane, erklärte der FSO. Wirklich sensible Seiten seien nun zusätzlich überprüft worden. Der FSO ist für die Sicherheit der russischen Staatsführung verantwortlich und kontrolliert unter anderem den Zugang zum Kreml, dem Roten Platz in der russischen Hauptstadt Moskau sowie zum dortigen Lenin-Mausoleum.

Laxe Computer-Sicherheit des Geheimdienstes

Der Einbruch in das Kommunikationssystem wurde erst durch Nachlässigkeiten der zuständigen Systemadministratoren ermöglicht, sagte Alexander Matrosov, Experte der Sicherheitsfirma ESET der Zeitung. Als das System entworfen wurde habe man Zugriffe von außerhalb des FSO-Netzwerkes nicht ausgeschlossen, obwohl das technisch problemlos möglich gewesen sei. Später hätte die Behörde es versäumt, für die Einrichtung vergebene Standardpasswörter zu ändern. Angesichts dieser Sicherheitslücken war es für die Hacker wohl ein Leichtes, sich Zugang zu verschaffen.

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