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Stuxnet: Waren iranische Atomanlagen das Ziel von Stuxnet?

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Waren iranische Atomanlagen das Ziel von Stuxnet?

23.09.2010, 11:21 Uhr | Spiegel Online Matthias Kremp und Konrad Lischka, Spiegel Online

Stuxnet: Waren iranische Atomanlagen das Ziel von Stuxnet?. Iranische Atom-Anlage in Buschehr: Eigentliches Ziel der Wurm-Attacke? (Bild: dpa)

Iranische Atom-Anlage in Buschehr: Eigentliches Ziel der Wurm-Attacke? (Bild: dpa) (Quelle: dpa)

Auf der Joe-Weiss-Konferenz im amerikanischen Rockville - einer Fachtagung für Prozesssteuerung - trug Sicherheitsexperte Langner seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen ausführlich vor, die er auch auf seiner Web-Seite noch einmal präsentierte. Aus einer Reihe von Indizien leitet er ab, dass die iranische Atomanlage in Buschehr das Ziel von Stuxnet gewesen sein könnte. Für diese Theorie, die der Experte selbst ausdrücklich als Spekulation bezeichnet, sprechen folgende Hinweise:

  • Am Bau der iranischen Atomanlage ist das russische Unternehmen Atomstroyexport beteiligt. Dessen Web-Seite ist laut Langner von einem Driveby-Virus befallen, der bei Aufruf versucht, Daten von einer Malware-Seite nachzuladen. Weil die von dem Schädling angesteuerte Seite aber schon vor zwei Jahren abgeschaltet wurde, vermutet er, dass die Infektion des Webservers schon mindestens ebenso lange zurückliegt und seither nicht beseitigt wurde. Ein potentielles Einfallstor in die Netzwerke der iranischen Anlage ist die Seite demnach immer noch.
     
  • Im August berichtete der SPIEGEL über eine Lieferung von elektronischen Siemens-Bauteilen, die für Russland bestimmt waren, die nach Informationen deutscher Behörden aber über Moskau zum iranischen Atomreaktor in Buschehr umgeleitet werden sollten. Abnehmer war eben jene Atomstroyexport, deren Web-Seite Langner als infiziert bezeichnet. Dass in Iran ein Bedarf an Siemens-Technik besteht, liegt nahe. Allerdings hat das deutsche Unternehmen seine Handelsbeziehungen zu Iran am 1. Juli 2010 eingestellt.
     
  • Bereits 2009 tauchte ein angebliches Foto von einem Steuerungsbildschirm in der Atomanlage Buschehr auf, auf dem eine Fehlermeldung zu sehen ist, die auf eine fehlende oder abgelaufene Lizenz der verwendeten Siemens-Steuersoftware WinCC hinweist - ein weiterer Hinweis für Langner, dass es die Iraner nicht sonderlich ernst nehmen mit der Sicherheit. Außerdem dürfen sie nicht mit Unterstützung durch den deutschen Konzern rechnen, denn: "Siemens ist weder direkt noch indirekt am Bau von Kernkraftwerken in Iran beteiligt", wie Firmensprecher Trost SPIEGEL ONLINE erklärt.
     

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