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16-jähriger Hacker erpresst Schule und Internet-Shops

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16-jähriger Hacker erpresst Schule

14.10.2010, 09:33 Uhr | t-online.de mit Material der dpa, t-online.de, dpa

16-jähriger Hacker erpresst Schule und Internet-Shops. 16-jähriger Hacker soll Schule erpresst haben (Foto: dpa).

16-jähriger Hacker soll Schule erpresst haben (Foto: dpa). (Quelle: dpa)

Ein 16-Jähriger hat mit gezielten Hackerangriffen seine ehemalige Schule im Kreis Gütersloh erpresst. Dem Jugendlichen war es gelungen, mit einer so genannten Denial-of-Service-Attacke die Internet-Seite der Schule lahmzulegen. Von der Schule soll er dann per E-Mail bis zu 400 Euro gefordert haben, damit er die Attacken einstellt. Es soll nicht das erste Mal sein, dass der Junge mit kriminellen Handlungen im Internet auf sich aufmerksam gemacht hat. Erst weil der Hacker mit seinen Taten im Internet prahlte, kam ihm die Polizei auf die Schliche.

Für seine Attacken nutzte der 16-Jährige demnach einen sogenannten Denial-of-Service Angriff. Dabei wird der Zugang zu Internetdiensten durch gezielte Überlastung unterbrochen. Zudem soll der junge Hacker mindestens drei Internetauftritte von Onlinehändlern angegriffen und unter anderem die Kontrolle über die Dienste übernommen. Von den Betreibern, die erhebliche Verdienstausfälle zu beklagen haben, soll er ebenfalls Geld gefordert haben. Das Geld sollte im Internet mit sogenannten Pay-Safe-Cards überwiesen werden. Bei dieser Zahlart wird nur ein Code übermittelt. Um unerkannt zu bleiben, nutzte der Junge Anonymisierungsdienste im Internet.

Im Internet mit Hacker-Angriffen geprahlt

Der Polizei gelang es dennoch, ihm auf die Spur zu kommen, nachdem der Junge im Internet mit seinen Taten geprahlt hatte. Das berichtet Spiegel Online. Weder die Schule noch die Polizei könnten seine Angriffe verhindern, so der 16-Jährige. Um seine technischen Fähigkeiten zu demonstrieren, stellte er die Angriffe kurzfristig ein, um sie dann wieder zu starten. Im Laufe der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass er auch für die Angriffe auf die Internetshops verantwortlich ist. Zudem soll er sich mit falschen Personalien Kreditkarten besorgt und über Kleinanzeigen im Internet elektronische Geräte wie iPhones zum Kauf angeboten haben, obwohl er diese gar nicht besessen hatte. Mehrere Geschädigte bezahlten die Waren, warteten dann aber vergeblich auf die Lieferung der Geräte.

In einer Vernehmung hat der Junge die Taten bereits gestanden. Die Polizei ermittelt wegen Computersabotage und versuchter Erpressung. Der Schüler muss nun auch mit erheblichen Schadenersatzforderungen rechnen.

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