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Internet Explorer: Hacker nutzen neue Sicherheitslücke

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Microsoft warnt vor Lücke im Internet Explorer

04.11.2010, 08:56 Uhr | Sascha Plischke

Internet Explorer: Hacker nutzen neue Sicherheitslücke . Microsoft warnt vor neuer Lücke im Internet Explorer (Montage: t-online.de)

Microsoft warnt vor neuer Lücke im Internet Explorer (Montage: t-online.de)

Über eine bisher unbekannte Sicherheits-Lücke im Internet Explorer haben Online-Kriminelle ausgewählte Nutzer gezielt angegriffen. Davor haben sowohl Microsoft als auch der Sicherheits-Dienstleister Symantec gewarnt. Die Lücke steckt in den Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers. Der Internet Explorer 9 scheint bislang nicht betroffen zu sein. Erste Analysen von Symantec ergaben, dass der Angriff sehr begrenzt war. Sobald sich das Wissen um die Sicherheits-Lücke im Untergrund der Online-Kriminellen herumgesprochen hat, ist mit weiteren Angriffen zu rechnen. Ob und wann Microsoft einen Patch veröffentlichen wird, ist noch unklar.

Über eine E-Mail schmuggelten Online-Kriminelle schadhaften Code auf die Computer ihrer gezielt ausgewählten Opfer. Die Zielpersonen erhielten eine Nachricht mit einer Bestätigung für eine Hotelbuchung. Um die Daten zu überprüfen sollten die Adressaten der Nachricht auf einen Link in der Nachricht klicken. Taten sie das, öffnete sich eine manipulierte Internetseite im Internet Explorer. Über die Sicherheits-Lücke gelangte so ein Trojaner auf den Computer des Opfers. Diese Art von Angriffen gehört zum Standard-Repertoire krimineller Banden im Internet. Im aktuellen Fall beschränkte sich die Bande auf besonders lohnenswerte Ziele. Das Wissen um die Sicherheits-Lücke wird bald im Hacker-Untergrund die Runde machen – es ist also nur eine Frage der Zeit, bis andere Banden die Angriffe ausweiten und über massenhaft verschickte Viren-Mails auf Opferfang gehen.

So können Sie sich schützen

Bisher sind außer dem Internet Explorer 9 alle Versionen des Microsoft-Browsers betroffen. Im ersten Angriff hielt sich der Schaden für Anwender des Internet Explorer 8 jedoch in Grenzen: Aufgrund der verbesserten Sicherheitstechnologie des Browsers stürzte er zwar ab, ließ jedoch die Installation des schadhaften Codes nicht zu. Ob und wann es einen Patch für die Lücke geben wird, ist bisher noch unklar. Erfahrungsgemäß wird Microsoft die Schwachstelle zunächst untersuchen und dann Gegenmaßnahmen einleiten. Bis dahin sollten Anwender vorsorglich auf einen sicheren Browser wechseln. Nutzer von Windows XP sollten den Internet Explorer 8 installieren, Anwender von Windows Vista oder Windows 7 können auch den Internet Explorer 9 wählen.

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