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Windows-Update: Patch beschränkt USB-Autorun-Funktion

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Microsoft knipst USB-Viren aus

10.02.2011, 09:30 Uhr | t-online.de

Windows-Update: Patch beschränkt USB-Autorun-Funktion. Microsoft stopft die Autorun-Lücke in Windows.

Microsoft stopft die Autorun-Lücke in Windows. (Quelle: t-online.de)

Microsoft geht neue Wege bei der Virenbekämpfung: Im neuesten Update-Paket für Windows XP und Vista befindet sich auch ein Patch, der die Autostart-Funktion für USB-Sticks abschaltet. Damit schiebt der Software-Riese Viren und Trojanern wie Stuxnet oder Conficker einen Riegel vor. Derartige Schädlinge nutzen den Autostart-Mechanismus von Windows um den PC zu infizieren.

Das Update betrifft die Windows-Versionen XP und Vista, Windows 7 ist gegen diese Angriffe von vornherein besser geschützt. Den Sicherheitsflicken gibt es bereits seit einiger Zeit, es wurde bislang jedoch nur im Download-Center von Microsoft angeboten und musste selbsttätig heruntergeladen und installiert werden. Seit dem 9. Februar wird das Sicherheits-Update auch über die automatische Update-Funktion verteilt. Bei manchen Konfigurationen ist das Update jedoch nicht aktiv, sondern befindet sich nur in der Liste der optionalen Updates und muss daher eigenhändig ausgewählt werden. Der Patch trägt die Bezeichnung KB971029.

Autorun bei Kriminellen beliebt

Die Autostart-Funktion autorun ist ein von Kriminellen oft genutztes Einfallstor für alle Arten von Computerschädlingen. Beim Einstecken eines Gerätes an den USB-Anschluss startet automatisch eine Funktion, die den Umgang mit dem angeschlossenen Gerät erleichtern soll. Bei einem USB-Stick zeigt die Funktion mehrere Möglichkeiten den Speicherinhalt des Datenträgers einzusehen. Hacker haben schon vor langer Zeit das Potential dieser an sich hilfreich gedachten Windows-Funktion für sich entdeckt und Schädlinge entwickelt, die bereits durch diese Autostart-Funktion aktiviert werden. Von den zehn am meisten verbreiteten Schädlingen gelangen vier über die Autostart-Routine auf den PC, meldet der Branchendienst PC World.

Bequemlichkeit leidet nach Update

Diesem Übertragungsweg schiebt Microsoft nun einen Riegel vor. Ohne den Autostart hat diese spezielle Art von USB-Schädlingen keine Chance mehr. Allerdings leidet die Bequemlichkeit, denn der Autostart macht den Umgang mit Windows einfacher. Wer ohne die Funktion den Inhalt des Datenträgers einsehen will, muss das selbsttätig über den Windows-Explorer erledigen. Lediglich für optische Medien wie CDs oder DVDs bleibt die Funktion uneingeschränkt nutzbar.

Autostart-Schwachstelle lange bekannt

Eine Kontrolle der Autostart-Funktion für Wechselmedien war bei Windows XP nur über Umwegen möglich. Selbst Microsoft-Entwickler behalfen sich mit einer Notlösung und schalteten die automatische Wiedergabe oftmals mithilfe von kleinen Werkzeugen wie TweakUI XP ab. Sicherheitsbewusste Windows-Nutzer dürften das längst gemacht haben, denn die Autostart-Schwachstelle ist bereits seit Anfang 2009 bekannt. Trotzdem: Selbst bei professionell gewarteten Rechnersystemen ist die Funktion vielfach nicht ausgeschaltet, sonst hätte sich ein Virus wie Stuxnet nicht breitmachen und Iranische Atomanlagen sabotieren können.

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