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Fünf Jahre Haft für Teenie-Hacker

04.03.2012, 16:00 Uhr | Christian Fenselau

Fünf Jahre Haft für britischen Teenie-Hacker. Hohe Gefängnisstrafen für vier Briten zwischen 18 und 21 Jahren (Symbolbild: dpa)

Hohe Gefängnisstrafen für vier Briten zwischen 18 und 21 Jahren (Symbolbild: dpa) (Quelle: dpa)

Ein britisches Gericht hat einen Teenager zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Der 19-Jährige war einer der Betreiber der Internetseite Ghostmarket.net, dort handelte er zusammen mit Komplizen mit Tausenden gestohlener Kreditkartendaten, berichtet der Internetdienst TheRegister. Die Plattform Ghostmarket.net prahlte damit, über 8000 registrierte Mitglieder zu zählen, die ihrerseits auf mehreren kriminellen Geschäftsfeldern im Internet tätig waren. Das Geschäft war äußerst profitabel.

Im Oktober 2009 versuchte der Täter, der aus der südenglischen Grafschaft Hampshire stammt, mit gestohlenen Kreditkartendaten einen Hotelaufenthalt bezahlen und flog dabei auf. Die Polizei konnte Tausende Datensätze auf mehreren Computern des Täters sichern, aufgrund der drückenden Beweislast entschied sich der 19-Jährige für ein umfassendes Geständnis.

65.000 Datensätze auf Ghostmarket.net

Während der Gerichtsverhandlung wurde bekannt, dass die einzelnen Bandenmitglieder die Banken um insgesamt 14 bis 24 Millionen Euro betrogen hatten. Das Gericht beschrieb Ghostmarket.net als Supermarkt für Cyberkriminelle, in dem nicht nur mit Diebesgut gehandelt wurde, sondern auch Anleitungen, wie man auf kriminelle Weise im Internet Geld verdienen könne. Insgesamt schätzen die Ermittler die Anzahl der gehandelten Datensätze auf etwa 65.000 – das bedeutet mögliche 65.000 geschädigte Personen.

Vier Haftstrafen zwischen 18 Monaten und 5 Jahren

Das Gericht setzte nach der Verhaftung ursprünglich fest, dass die Angeklagten unter der Bedingung, das Internet nicht zu nutzen, auf Kaution freikommen könnten. Nachdem die Kaution entrichtet worden war, ignorierten die Angeklagten diese Bedingung und setzten mit unverminderter Energie ihre kriminellen Machenschaften fort – vor Gericht erwies sich dieser Umstand jetzt als strafverschärfend. Strafmildernd wirkte sich hingegen das Alter der Angeklagten aus. Die Richter erklärten nach dem Urteil, dass die Strafe deutlich höher ausgefallen wäre, wenn die Täter ein paar Jahre älter gewesen seien. Gleichzeitig verurteilten sie auch drei Komplizen des 19-Jährigen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren zu Haftstrafen von eineinhalb bis zu fünf Jahren.

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