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Ukash: Neuer BKA-Trojaner erpresst Nutzer

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BKA warnt vor Erpressungsversuch durch Computervirus

24.05.2011, 11:00 Uhr | Jörg Hofmann

Der Trojaner gibt vor, vom BKA zu sein. (Bild: BKA)Der Trojaner gibt vor, vom BKA zu sein. (Bild: BKA) Achtung Virenalarm: Die deutsche Polizei warnt vor einem neuen Erpresser-Trojaner. Eine als Polizeihinweis getarnte Systemmeldung soll Nutzer schockieren und zur Zahlung einer Strafe bewegen. Opfer des perfiden Schädlings sollten auf keinen Fall den geforderten Betrag zahlen.

Aktuell warnen Bundespolizei und Bundeskriminalamt (BKA) vor einer neuen Variante des berüchtigten BKA-Trojaners. Der Schädling lädt sich beim Surfen automatisch herunter und installiert sich selbstständig auf dem infizierten Computer. Nach Installation öffnet sich ein Pop-Up-Fenster mit Text, indem steht, dass der Computer an strafbaren Handlungen, insbesondere an der Verteilung von kinderpornografischen Materials und am Versand von E-Mails mit terroristischem Hintergrund beteiligt gewesen sei.

100 Euro als "Strafe"

Um Eindruck zu schinden, macht der Schädling Angaben über den Computer – das genutzte Betriebssystem, den Browser, den Internetanbieter. Das Opfer soll binnen 24 Stunden eine "Strafe" in Höhe von 100 Euro mittels des digitalen Bezahldienstes "uKash" oder über die digitale Währung "Paysafecard" zahlen, ansonsten werde die Festplatte gelöscht.

BKA-Trojaner: "Keine Aktion der Polizei"

In einer Pressemeldung stellen Bundespolizei und BKA klar, dass sie nicht Urheber dieser erpresserischen Systemmeldung sind. Die Polizei in Deutschland nutzt in keinem Fall Pop-Up-Fenster, in denen zur Zahlung bestimmter Beträge aufgefordert werde, heißt es. BKA und Bundespolizei raten betroffenen Computernutzern, auf keinen Fall den geforderten Betrag zu zahlen.

Antivirensoftware schützt

Der Trojaner kommt unbemerkt beim Surfen auf den ungeschützten Computer. Besucht ein Surfer eine manipulierte Internetseite löst diese einen "unsichtbaren" Download des Schädlings aus und startet diesen vom Nutzer ebenfalls unbemerkt. Die Hersteller von Antivirensoftware haben teilweise bereits reagiert und liefern mit Updates ein Gegenmittel gegen die Schadsoftware aus, um den Befall des Computers zu verhindern. Dort wo sich der PC-Virus bereits eingenistet hat, können Betroffene mit Hilfe einer Rettungs-CD wie beispielsweise Avira AntiVir Rescue System den Schädling entfernen und das System gefahrlos wiederherstellen.

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