Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

Malware: Experten warnen vor gefährlichen Spam-Mails

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Drastischer Anstieg von Malware-Spam

19.08.2011, 09:22 Uhr | Jörg Hofmann

Malware: Experten warnen vor gefährlichen Spam-Mails. Botnetze verschicken vermehrt Spam-Mails. (Quelle: t-online.de)

Botnetze verschicken vermehrt Spam-Mails. (Quelle: t-online.de)

Sicherheitsexperten warnen vor einem massiven Anstieg von verseuchten Spam-E-Mails. Neben Werbesendungen sind mehrere Spam-Kampagnen im Umlauf, über die Online-Kriminelle versuchen, den Empfängern gefährliche Trojaner unterzuschieben und fremde Computer unter ihre Kontrolle zu bringen. Wie Sicherheitsexperten beobachten, ist jede vierte Mail verseucht.

Derzeit ist verstärkt Malware-Spam im Internet unterwegs, warnt der Sicherheitsdienst M86Security. Als Auslöser für diese Attacke vermuten die britischen Sicherheitsexperten das Cutwail-Botnetz. Wie beim kürzlich aufgelösten Rustock-Botnetz handelt es sich dabei um einen Verbund von mehreren infizierten Computern und Netzwerken. Allein zum Wochenbeginn registrierten die Experten gegenüber dem letzten großen Anstieg im Oktober 2010 eine Verdoppelung des Spam-Aufkommens.

Jede vierte Spam-Mail infiziert

Entwicklung der infizierten Spam-Nachrichten (Grafik: M86Security)Entwicklung der infizierten Spam-Nachrichten (Grafik: M86Security) Neben Werbesendungen für Medikamente und Glücksspiel-Angebote verteilen einige Spam-Kampagnen auch gefährliche mit Malware infizierte E-Mails. Laut M86Security machen sie etwa 24 Prozent des aktuellen Spam-Aufkommens aus. Es sind englischsprachige E-Mails mit angehängten ZIP-Archiven.

Trojaner lauert im Mail-Anhang

Über Hinweise auf ausstehende Paket-Sendungen, angebliche Kreditkartenrechnungen, Changelogs und Mahnungen wird dabei versucht, den Empfänger der E-Mail dazu zu bewegen, den Anhang zu öffnen. In dem 22 bis 31 Kilobyte großen ZIP-Archiv steckt die eigentliche Malware, die versucht, dem Betriebssystem einen Trojaner unterzuschieben.

So können Sie sich schützen

Ein Computer wird durch Malware-Befall oft selbst in ein Botnetz eingebunden. Zum Schutz gegen solche Trojaner und Botnetze ist es daher sehr wichtig, stets aktuelle Antiviren-Software sowie Spam-Filter auf dem Computer einzusetzen. Sie wehren effektiv Viren, Trojaner und die meisten anderen Bedrohungen durch elektronische Briefpost ab. Außerdem sollten Betriebssystem und installierte Software immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Mit Updates eliminieren die Hersteller regelmäßig Sicherheitslücken. Weitere Tipps zum PC-Schutz und Hilfestellungen bei Bot-Befall finden Betroffene im Anti-Botnet-Beratungszentrum "botfrei.de".

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Nur online: neue Wiesn-Looks für Damen, Herren & Kinder
bei tchibo.de
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017