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Rentnerin aus Österreich fällt auf Online-Betrüger herein

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Rentnerin aus Österreich fällt auf Millionenbetrug herein

06.09.2011, 09:15 Uhr | Sascha Plischke

Rentnerin aus Österreich fällt auf Online-Betrüger herein. Online-Betrug: Österreicherin fällt auf dreisten Trick herein. (Quelle: imago)

Online-Betrug: Österreicherin fällt auf dreisten Trick herein. (Quelle: imago)

Eine 66-jährige Frau aus Österreich ist auf den besonders dreisten Trick einer Betrugsbande aus dem Internet hereingefallen. Das meldet die Sicherheitsdirektion Oberösterreich. Die Rentnerin aus dem Bezirk Freistadt in Oberösterreich hatte in einem Chatroom einen Mann kennengelernt, der Geld nach Österreich schaffen wollte. Insgesamt 20 Millionen Euro sollte die Frau per Paket erhalten – sie müsse nur die nötigen Frachtgebühren aufbringen.

Genau 5001 Euro überwies die Frau dem unbekannten Täter, der ihr die Millionen bis zum 29. August per Paket schicken wollte. Angekommen ist das Geld bis heute nicht, die Frau zeigte den Fall selbst an. Neu ist die Masche indes nicht: Immer wieder fallen Menschen auf die so genannten Vorschussbetrüger herein, die angeblich aufgrund einer Notlage größere Geldsummen verschieben müssen, dazu jedoch angeblich Hilfe benötigen. Die Betrüger versprechen einen Anteil an den Millionen als Belohnung, dafür müsse das Opfer bloß die notwendigen Gebühren und Unkosten auslegen.

Es sind abenteuerliche Geschichten, die Internet-Nutzer aufgetischt bekommen: Afrikanische Prinzen, Präsidentensöhne im Exil oder lange verlorene Verwandte bitten in ausführlichen, meist wohl formulierten Geschichten um Hilfe. Nur etwas Geld bräuchten sie für Bestechungen und Gebühren, dann könnten sie ihr Millionenvermögen außer Landes schaffen. Zur Belohnung würde der großzügige Helfer aus dem Westen mit einem satten Anteil der geretteten Summe belohnt.

Die List ist in Deutschland strafbar und so alt, dass praktisch niemand mehr darauf hereinfallen sollte – Geld an Unbekannte in Afrika zu schicken, müsste auch den Gierigsten zu heikel sein, so der erste Gedanke. Dabei ist die List mit den rührigen Stories und dem Versprechen auf schnellen Reichtum nach wie vor sehr erfolgreich.

Vorgetäuschte Erbschaft lockt in die Falle

Allein die Fälle aus den vergangenen Monaten lassen erahnen, wie gut das Geschäft der Betrügerbanden immer noch läuft. So sind Anfang April zwei Bürger aus Salzgitter einer Betrügergruppe auf den Leim gegangen, die sich auf Autogeschäfte im Internet spezialisiert hat, meldete die Salzgitter Zeitung. Ebenfalls erst kürzlich nahm die Polizei in Bremen einen 48-jährigen Nigerianer fest, der mindestens sieben Opfer mit angeblichen Erbschaften und Lotteriegewinnen um insgesamt 350.000 Euro erleichtert hat. Im Allgäu überwies eine 65-jährige Frau 1700 Euro nach Nigeria in dem Glauben, damit an einer Fonds-Auszahlung zu profitieren.

Besonders hart traf es 2009 eine Salzburgerin, die ihre gesamten Ersparnisse an Betrüger aus Afrika verlor. Die Unbekannten hatten ihr 40 Prozent von einer Erbschaft in Höhe von sechs Millionen US-Dollar versprochen, für die es keine Erbberechtigten gebe. Dafür müsste sie nur einige Gebühren vorstrecken, um alle Formalitäten abwickeln zu können – am Ende insgesamt 350.000 Euro. Um die Summe aufzubringen hatte die Salzburgerin eine Münzsammlung verkauft, Geld aus ihrem Unternehmen entnommen und sogar einen Bausparvertrag vorzeitig gekündigt.

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