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Hacker stiehlt Daten von US-Hotelkette und fordert Job

24.11.2011, 14:38 Uhr | Sascha Plischke

Hacker stiehlt Daten von US-Hotelkette und fordert Job. Hotelkette Marriott: Hacker wollte Job erpressen. (Quelle: imago)

Hotelkette Marriott: Hacker wollte Job erpressen. (Quelle: imago)

In den USA hat sich ein Hacker schuldig bekannt, in die Server der Hotel-Kette Marriott eingebrochen zu sein und von dort wertvolle Daten gestohlen zu haben. Sein Motiv war jedoch nicht etwa Geld: Er wollte eine Anstellung als Sicherheitsexperte bei der Kette erpressen. Nun drohen dem ungarischen Staatsbürger bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Es war ein aberwitziger Plan, den sich der heute 26-jährige Ungar Attila N. ausgedacht hatte: Im Herbst 2010 brach der Hacker in die Server-Struktur der internationalen Hotel-Kette ein und entwendete über einen Zeitraum von mehreren Wochen vertrauliche Daten von dort. Am 11. November schickte er eine E-Mail an das Management der Kette und informierte sie über den Einbruch. Er werde die gestohlenen Informationen öffentlich machen, drohte er – wenn man ihm keinen Job anbieten würde. Bei den entwendeten Daten handelte es sich unter anderem um Details der Konzernfinanzen und andere sensible Informationen.

Hotel-Kette und Secret Service stellen Hacker eine Falle

Marriott dachte jedoch gar nicht daran, dem Ungarn einen Job zu geben. Auch eine zweite E-Mail mit Kostproben der gestohlenen Daten konnten die Verantwortlichen nicht dazu bewegen, auf die Forderung des Erpressers einzugehen. Statt dessen übergab das Unternehmen die Sache den Behörden. Gemeinsam mit dem Secret Service stellte Marriott dem Hacker eine Falle: Ein fiktiver Mitarbeiter der Personalabteilung des Unternehmens versprach dem Hacker einen Job – er müsse nur in den USA zu einem letzten Gespräch erscheinen.

Verdächtiger liefert alle Beweise frei Haus

Der Hacker fiel sofort auf die Finte herein. Vor dem Abflug schickte er seinem vermeintlichen neuen Arbeitgeber sogar noch eine Kopie seines ungarischen Personalausweises. Außerdem demonstrierte er auf Verlangen noch einmal sein genaues Vorgehen bei dem Hack, ohne zu ahnen, dass er damit dem Secret Service sämtliche Beweise für eine Verhaftung in die Hand gab. Bei der Ankunft des Ungarn in den Vereinigten Staaten klickten entsprechend die Handschellen. Nach amerikanischen Gesetzen drohen dem Hacker nun eine Höchststrafe von zehn Jahren für den Einbruch in die Computersysteme sowie maximal weitere fünf Jahre für den Erpressungsversuch. Das Urteil soll im Februar 2012 fallen.

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