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Carberp-Trojaner erpresst Facebook-Nutzer um Geld

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Trojaner erpresst Facebook-Nutzer

18.01.2012, 15:00 Uhr | Yaw Awuku

Carberp-Trojaner erpresst Facebook-Nutzer um Geld. Frauenauge mit Visier und Facebook-Logo.  (Quelle: t-online.de)

Zugang nur gegen Geld: Ein neuer Erpresser-Virus schockt Facebook-Nutzer. (Quelle: t-online.de)

Ein neuer Trojaner erpresst Facebook-Nutzer um Geld. Der Schädling blockiert den Zugriff auf das soziale Netzwerk. Statt der gewöhnlichen Profil-Seite erscheint eine Seite von Online-Kriminellen im Facebook-Look. Dort heißt es, der Nutzer müsse seine Identität bestätigen und in diesem Zusammenhang auch 20 Euro zahlen. Angeblich erhalten die Nutzer ihr Geld später wieder. In Wahrheit sacken jedoch die Online-Gangster das Geld ein.

Wie das Sicherheitsunternehmen Trusteer berichtet, handelt es sich bei dem Facebook-Schädling um eine neue Variante des Banking-Trojaners Carberp. Dieser verbreitet sich über verseuchte PDF- und Excel-Dokumente. Internet-Nutzer können sich Carberp aber auch beim Besuch manipulierter Internetseiten einfangen. Ohne das Zutun der Nutzer kann sich der Trojaner so heimlich auf der Festplatte einnisten. Einmal im System bindet Carberp die infizierten PC in ein so genanntes Botnetz ein. Damit werden Netzwerke aus gekaperten Computern bezeichnet, die Online-Kriminelle fernsteuern können.

Facebook gegen Bezahlung

Mit dieser Seite soll Carberp Facebook-Nutzer in die Falle locken. (Quelle: Trusteer)Mit dieser Seite soll Carberp Facebook-Nutzer in die Falle locken. (Quelle: Trusteer) Die von Trusteer neu entdeckte Carperb-Variante schickt seine Opfer auf eine Internetseite im Facebook-Look, die in Wahrheit aber Online-Kriminellen betreiben. Bei jedem Versuch Facebook aufzurufen, leitet der Trojaner die Nutzer auf die Internetseite der Online-Kriminellen weiter. Angeblich müssen die Nutzer ihre Identität bestätigen, bevor der Zugriff auf Facebook wieder freigegeben wird. In einem Formular sollen die Facebook-Nutzer ihren Namen, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und das Facebook-Passwort eingeben. Darüber hinaus soll der Nutzer einen Ukash-Coupon in Höhe von 20 Euro erwerben. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Zahlungssystem (eCash), bei dem sich Bargeld gegen Gutscheincodes mit entsprechendem Wert eintauschen lassen. Erst mit der Eingabe des Ukash-Codes soll die Facebook-Sperre angeblich verschwinden.

Fundgrube für Online-Kriminelle

Wer der Aufforderung der Online-Gangster nachkommt, ist sein Geld los. Denn bei elektronischen Zahlungsverfahren wie Ukash haftet der Kunde im Falle eines Missbrauchs, nicht das Finanzunternehmen. Auch die Spur der Abzocker lässt sich über elektronische Zahlungssysteme wie Ukash kaum verfolgen. Daher geht die Firma Trusteer davon aus, dass derartige Attacken zunehmen werden. Denn eCash-Systeme gewinnen zunehmend Vertrauen und finden im Internet immer mehr Verbreitung. Das macht diese Zahlungsart für Online-Kriminelle zu einem lohnenswerten und risikoarmen Ziel.

So schützen Sie sich

Sollten ihr PC mit dem Carberp-Trojaner infiziert sein, können Sie den Schädling mit dem Microsoft Tool zum Entfernen bösartiger Software loswerden. Um sich derartige Tojanern gar nicht erst einzufangen, sollten sie Dateien nur von Internetquellen herunterladen, denen sie vertrauen. Eine wichtige Hilfe ist die Browsererweiterung WOT, die vor gefährlichen Verlinkungen und dubiosen Internetseiten warnt. Als zweites ist dringend ein laufend aktualisierter Virenscanner zu empfehlen. Ist der Virenwächter nicht mit aktuellen Virensignaturen ausgestattet, kann er einen neu entwickelten Trojaner nicht erkennen und wird so zur nutzlosen Waffe gegen Eindringlinge

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