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Interpol: Milliarden-Schaden durch Online-Kriminalität

09.05.2012, 10:01 Uhr | afp, jhof, AFP

Interpol: Milliarden-Schaden durch Online-Kriminalität. Interpol-Chef Khoo Boon Hui sagt Online-Kriminalität den Kampf an. (Quelle: dpa)

Interpol-Chef Khoo Boon Hui sagt Online-Kriminalität den Kampf an. (Quelle: dpa)

Die Online-Kriminalität wächst rasant, warnt Interpol. Allein den europäischen Volkswirtschaften entstehe durch Online-Kriminalität jährlich ein Schaden von etwa 750 Milliarden Euro, erklärte der Interpol-Chef Khoo Boon Hui am Dienstag in Tel Aviv. Auch die Internetseiten von Interpol seien in diesem Jahr bereits angegriffen worden.

Online-Kriminalität werde zunehmend grenzüberschreitend betrieben, sagte der Interpol-Präsident zum Auftakt der Europäischen Regionalkonferenz der internationalen Polizeiorganisation in Tel Aviv. Aus einer Studie der London Metropolitan University gehe hervor, dass der Hauptanteil der Internetkriminalität in Verbindung zu grenzüberschreitend agierenden Banden stehe. Interpol will nun den Kampf gegen die immer stärker grenzübergreifende Internetkriminalität zum Hauptanliegen machen.

Cyber-Betrug auf Drogenhandel-Niveau

Wie der Chef der internationalen Polizeiorganisation berichtet, wird der Cyber-Betrug inzwischen wie der Drogenhandel im großen Stil von internationalen Banden organisiert. "80 Prozent der im Internet begangenen Kriminalität ist auf grenzüberschreitend tätige organisierte Banden zurückzuführen", sagte er.

Online-Kriminelle erfolgreicher als Bankräuber

Für das organisierte Verbrechen sei der Internet-Betrug heute lukrativer als andere, riskantere Formen der Kriminalität, warnte der Interpol-Chef. Er verwies als Beispiel darauf, dass etwa amerikanische Banken im vergangenen Jahr 900 Millionen Dollar (690 Millionen Euro) durch herkömmliche Diebe verloren hätten, aber rund zwölf Milliarden Dollar durch Cyber-Kriminelle.

Die malaysische Polizei habe erst im vergangenen Monat mehr als 200 Personen aus China und Taiwan festgenommen, die mittels zweier Syndikate Online-Betrug durchgeführt hätten und von einem gemeinsamen taiwanesischen Boss gesteuert worden seien, sagte Hui. Durch die Nutzung zeitweise sicherer Orte im Fernen Osten hätten Online-Betrüger mittels Fußball- und Wettseiten im Internet und durch Kreditkarten- und Bankbetrug Milliarden Dollar ergaunert.

Europol ermittelt gegen Internetkriminelle

Bereits im März kündigte die EU-Innenkommissarin an, die europäische Polizeibehörde Europol im Kampf gegen die Internet-Kriminalität zu stärken.

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