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DHL warnt vor gefährlichen E-Mails

14.06.2012, 15:02 Uhr | Andreas Lerg / mu

DHL warnt vor betrügerischen E-Mails. DHL warnt vor betrügerischen E-Mails. (Quelle: imago)

DHL warnt vor betrügerischen E-Mails. (Quelle: imago)

DHL warnt auf Facebook vor gefährlichen E-Mails, die Online-Kriminelle im Namen der Deutschen Post verschicken. Dem Empfänger wird eine unzustellbare Paketlieferung vorgegaukelt. Damit er das Paket in Empfang nehmen könne, solle er ein Postetikett ausdrucken, das der Mail als Zip-Datei angehängt ist. Wer die Datei öffnet, lädt sich einen Trojaner auf den Computer. Bislang schlagen nur wenige Virenscanner auf den Schädling an.

"Achtung vor Mails, die angeblich von der Deutschen Post kommen und deren Betreff 'Ein Fehler in der Lieferanschrift' lautet. Virengefahr!" Diese Warnung hat DHL auf seiner Facebook-Pinnwand veröffentlicht. In der E-Mail, die derzeit massenhaft verschickt wird, erfährt der Empfänger, dass ihm angeblich ein Paket wegen einer fehlerhaften Adresse nicht zugestellt werden konnte. Um es bei seiner Postfiliale abzuholen, solle er ein Postetikett ausdrucken, dass er als Dateianhang an der Mail findet. Doch wer die Zip-Datei öffnet, verseucht seinen Computer mit gefährlicher Schadsoftware.

Computer wird aggressivem Trojaner infiziert

Denn in dem Zip-Anhang der Mail verbirgt sich eine Exe-Datei, die derzeit nur von sehr wenigen Virenscanner erkannt wird. Sobald der Nutzer den Anhang öffnet, startet sie einen Trojaner, der sich im Autostart des Systems einnistet und die ursprüngliche Installationsdatei anschließend löscht, um ihre Spuren zu verwischen. Der Trojaner spioniert aber nicht den Computer des Opfers aus, sondern greift eine Vielzahl an Internetseiten an und versucht, dort weiteren Schadcode einzuschleusen.

Eigener PC wird zur Malware-Schleuder

Da er eine recht neue Sicherheitslücke ausnutzt – sie wurde erst im Mai entdeckt – stehen die Chancen gut, dass viele noch nicht aktualisierte Server auf diese Weise infiziert werden könnten. Ziel der Angreifer ist es, die Kontrolle über diese Webseiten zu bekommen. Parallel verschickt der Trojaner vom befallenen PC aus weitere gefälschte DHL-Mails, damit die Zahl der verseuchten Computer schnell wächst.

Postkunden sind beliebtes Angriffsziel

Wegen der großen Reichweite sind Kunden der Post ein beliebtes Ziel von Online-Kriminellen. So werden auch regelmäßig Phishing-Mails verschickt, die sich speziell an Nutzer der DHL-Packstationen wenden. In diesen Mails wird behauptet, dass der Nutzer eine neue Kundenkarte bestellen solle, die verbesserte Sicherheitsfunktionen biete. Dazu müsse er das Bestellformular auf einer verlinkten Internetseite ausfüllen. So versuchen Cyber-Gangster, an die Zugangsdaten zu den Paketautomaten und der dazugehörigen Internetseite zu kommen. Dabei haben sie es einerseits auf die in den Paketstation-Konten hinterlegten Bankdaten und Portoguthaben für digitale Brief- und Paketmarken abgesehen. Andererseits missbrauchen sie die Packstationen von DHL aber auch für illegale Versandvorgänge.

Betrügerische E-Mails erkennen

In der Regel sind solche Phishing-Mails leicht als Betrug zu entlarven. Die Mail mit dem Betreff "Ein Fehler in der Lieferanschrift" beispielsweise enthält viele massive Rechtschreibfehler und holprige Formulierungen wie: "Sie konnen Ihre Postsendung in unserer Postabteilung personlich kriegen."

Packstation-PIN auf keiner Internetseite eingeben

Bei DHL-Packstationen gilt, dass DHL seine Kunden nicht zur Eingabe sämtlicher Zugangsdaten auffordert – weder per E-Mail noch auf einer Internet-Seite. Vor allem die PIN für die Packstation wird niemals im Internet abgefragt. Lassen Sie sich also von solchen Mails nicht verunsichern. Klicken Sie keine Links darin an und löschen Sie die Mail. Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer mit einem aktuellen Virenscanner ausgestattet ist, damit Sie so gut wie möglich vor Viren, Trojanern und anderen Schädlingen geschützt sind.

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