Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

miniFlame: Forscher identifizieren neue Spionagesoftware

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Forscher identifizieren neue Cyberwaffe

16.10.2012, 10:23 Uhr | AFP, AFP

miniFlame: Forscher identifizieren neue Spionagesoftware . Cyberwaffe infiziert Computer im Nahen und Mittleren Osten (Quelle: dpa)

Cyberwaffe infiziert Computer im Nahen und Mittleren Osten (Quelle: dpa)

Eine neue Cyberwaffe hat Experten zufolge Computer im Iran, im Libanon und anderen Ländern infiziert. Der Sicherheitsdienstleister Kaspersky erklärte am Montag, die von ihm "miniFlame" genannte Spionagesoftware sei zwar vergleichsweise klein, aber "hoch flexibel" – und birgt damit ein hohes Gefahrenpotenzial. MiniFlame funktioniere als eigenständiges Spionage-Programm, aber auch als eine Komponente von Flame oder verwandter Schadsoftware. Anders als der Computervirus Flame, der für große Spionageaktionen geeignet sei, sei die kleinere Version "ein hoch präzises, chirurgisches Angriffswerkzeug", sagte Alexander Gostev von Kaspersky Lab.

Flame war im Mai von Kaspersky Lab identifiziert worden. Von dem Virus betroffen waren vor allem Ziele im Nahen und Mittleren Osten, wobei Flame es Medienberichten zufolge insbesondere auf Dokumente im Zusammenhang mit dem umstrittenen iranischen Atomprogramm abgesehen hatte. Als mutmaßliche Verursacher des Spionageprogramms wurden deshalb die USA und Israel vermutet.

MiniFlame: "Gezielte Cyberwaffe"

MiniFlame sei vermutlich "eine gezielte Cyberwaffe, die in dem, was man eine zweite Welle von Cyberangriffen nennen könnte, benutzt wird", sagte Gostev. Weltweit gab es laut Kaspersky Lab bislang 50 bis 60 miniFlame-Angriffe auf Computer in Frankreich, den USA, dem Libanon, dem Iran und Litauen. MiniFlame werde als "Hintertür" für Datendiebstahl eingesetzt und für direkte Zugänge zu infizierten Systemen.

Dutzende Modifizierungen des Programms

Die Entwicklung dieser Spionagesoftware könne bereits 2007 begonnen und mit verschiedenen Versionen bis Ende 2011 gedauert haben. "Wir gehen davon aus, dass die Entwickler von miniFlame dutzende Modifizierungen des Programms geschaffen haben", erklärte Kaspersky Lab. "Bisher haben wir erst sechs davon gefunden, aus den Jahren 2010-2011."

Flame war zuvor mit dem Computerwurm Stuxnet in Verbindung gebracht worden. Dieser hatte von Siemens entwickelte Computerkontrollsysteme für Wasserwerke, Ölplattformen, Kraftwerke und andere wichtige Einrichtungen attackiert. Die meisten Stuxnet-Infektionen hatte es im Iran gegeben, weshalb auch bei Stuxnet die USA und Israel als mögliche Verursacher genannt wurden. Deren Ziel sei es gewesen, durch Cyberangriffe das umstrittene iranische Atomprogramm zu sabotieren.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Highspeed-Surfen + digital fernsehen & 120,- € TV-Bonus
bei der Telekom bestellen
Shopping
Nur noch heute Aktionsrabatt auf alles sichern!
Denim, Blusen, Kleider u.v.m. bei TOM TAILOR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017