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Kim Jong Un als "Schweine-Diktator": Anonymous kapert Twitter-Kanal

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Anonymous zeigt Kim Jong Un als Schweine-Diktator

05.04.2013, 15:10 Uhr | Andreas Lerg

Kim Jong Un als "Schweine-Diktator": Anonymous kapert Twitter-Kanal. Karikatur von Kim Jong-un (Quelle: Flickr-Konto von Uriminzokkiri)

Hacker haben Nordkorea offizielle Internet-Kanäle gekapert und unter anderem Karikaturen von Kim Jong Un dort veröffentlicht. (Quelle: Flickr-Konto von Uriminzokkiri)

Hacker haben sich Zugang zu den Twitter- und Flickr-Kanälen von Nordkoreas Propagandaseite www.uriminzokkiri.com verschafft. Dort veröffentlichten sie staatskritische Bilder und Karikaturen. Seit 2010 betreibt Nordkorea neben der Propagandaseite unter dem Namen uriminzokkiri auch offizielle Kommunikationskanäle bei Twitter, Flickr und YouTube.

In die offizielle Sammlung der Propagandafotos auf dem Fotodienst Flickr fügten die Hacker unter anderem eine Karikatur von Diktator Kim Jong Un ein. Er wird mit Schweineohren und -nase auf einem Steckbrief abgebildet.

Dort wird er verschiedener Verbrechen beschuldigt – zunächst der Bedrohung des Weltfriedens mit Nuklearwaffen, dann der Geldverschwendung, während das Volk verhungert. Außerdem wird ihm das Betreiben von Konzentrationslagern und die Verletzung der Menschenrechte vorgeworfen.

Anonymous meldet "Tango Down"

Weitere Bilder auf Flickr deuten auf Aktivitäten der Hacker-Gruppe Anonymous hin. Über das Twitter-Konto wurden mehrfach die Stichworte gehackt und Tango Down verbreitet.

Tango Down ist Militärjargon für die erfolgreiche Zerstörung eines Ziels; Anonymous verwendet den Begriff häufig, wenn ein Hacker-Angriff erfolgreich war. Seit der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag scheint die Gruppe die Kontrolle über die Kommunikationskanäle von uriminzokkiri übernommen zu haben. Die YouTube-Seite der nordkoreanischen Regierung ist wohl bislang nicht von den Hacker-Angriffen betroffen.

Anonymous droht Nordkorea mit Hacker-Angriffen

Bereits am Mittwoch drohten die Hacker der Regierung Nordkoreas mit massiven Hacker-Angriffen, falls Diktator Kim Jong-un nicht zurücktritt und Nordkorea seine Kriegsdrohungen nicht unterlässt. Um ihre Forderungen zu untermauern, erklärten die Hacker, dass sie über 15.000 Benutzerdaten der zentralen nordkoreanischen Propagandaseite www.uriminzokkiri.com gestohlen hätten. Zum Beweis veröffentlichten sie einige dieser Daten.

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