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Amazon: Betrüger missbrauchen den Marketplace

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Dubiose Internet-Händler  

Amazon: Betrüger locken im Marketplace in die Falle

15.04.2013, 10:30 Uhr | t-online.de

Amazon: Betrüger missbrauchen den Marketplace. Betrug beim Amazon Marketplace (Quelle: imago/Roland Mühlanger)

Verbraucherzentrale kritisiert Amazons Top-Rezensenten. (Quelle: Roland Mühlanger/imago)

Dubiose Internet-Händler haben den Marketplace des Online-Versandhauses Amazon entdeckt. Sie bieten Artikel zu sensationell günstigen Preisen an und versuchen dann, die Käufer von der Verkaufsplattform Amazon wegzulocken. Anschließend wiegen sie die Opfer mit gefälschten Auftragsbestätigungen in trügerischer Sicherheit.

Die Masche ist von anderen Verkaufs- und Auktionsportalen bekannt: Lukrative Technikartikel wie teure Smartphones, Fernseher oder Kameras werden zu Dumpingpreisen gegen Vorkasse angeboten, doch die Ware wird nie geliefert. Bei einem Großversandhaus wie Amazon können sich die Kunden sicher fühlen, doch in dessen Marketplace gibt es Lücken.

Noch gefährlicher werden die vermeintlichen Schnäppchen dadurch, dass die Artikel auch in den Preissuchmaschinen gelistet werden. So wurde etwa ein nagelneues iPhone 5 für 200 Euro ohne Vertrag angeboten – für viele Internetnutzer mögen die Angebote der seriösen Konkurrenz dagegen wie Wucher wirken.

Kunde wird von Amazon weggelockt

Fällt ein Käufer auf das Angebot herein, versucht der Betrüger, den Kunden von der sicheren Verkaufsplattform Amazon wegzulocken. Sein Argument: Der Kauf laufe ohne Amazon schneller und direkter ab, bei Problemen sei der Verkäufer per E-Mail sofort erreichbar.

Die ersten Probleme tauchen bereits auf, wenn ein Kunde versucht, den Kauf über Amazon abzuwickeln. Denn Amazon bricht den Kaufvorgang mit einer dubiosen Fehlermeldung ab. Möchte der Kunde den Handel trotzdem abschließen und kontaktiert den Anbieter direkt, ist Amazon aus dem Spiel.

Überweisung auf Auslandskonto

Mit den Kundendaten fälscht der Anbieter eine Original-Auftragsbestätigung. Gleichzeitig fordert er den Kunden auf, den Kaufbetrag an ein ausländisches Konto zu überweisen. Das dorthin überwiesene Geld sieht der geprellte Kunde nie wieder, denn Amazon haftet nicht für Verkaufsvorgänge außerhalb der eigenen Plattform.

Bisher ist nicht bekannt, wie viele Kunden bereits auf solche dubiosen Anbieter, die den Namen Amazon für ihre Betrügereien nutzen, hereingefallen sich. Auf Anfrage der Zeitschrift Computer Bild gab sich das Versandhaus wenig auskunftsfreudig und verwies darauf, dass eine sichere Einkaufsumgebung oberste Priorität habe.

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