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BSI-Datenklau: Spur der E-Mail-Datendiebe führt nach Osteuropa

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"Spiegel"-Informationen  

Spur der E-Mail-Datendiebe führt nach Osteuropa

27.01.2014, 11:53 Uhr | AFP, t-online.de

BSI-Datenklau: Spur der E-Mail-Datendiebe führt nach Osteuropa. Millionenfach entwendeten Hacker Zugangsdaten von Internetnutzern aus Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Millionenfach entwendeten Hacker Zugangsdaten von Internetnutzern aus Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die millionenfach entwendeten E-Mail-Daten aus Deutschland sind nach "Spiegel"-Informationen von Cyberkriminellen aus Osteuropa gesammelt worden. Die Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Verden haben den Datendiebstahl zufällig bei Ermittlungen gegen Hintermänner des sogenannten BKA-Trojaners entdeckt.

Bei dem Trojaner handelt es sich um eine Erpressungs-Software, die in unterschiedlichen Varianten arglosen Computernutzern vorgaukelt, ihr Rechner sei wegen illegaler Aktivitäten blockiert und werde nur nach Zahlung einer Geldstrafe wieder freigeschaltet.

Bislang keine Hinweise auf eine kriminelle Nutzung der Daten

Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) hatte am 21. Januar mitgeteilt, dass bei der Analyse automatisierter Computer-Netzwerke gestohlene Zugangsdaten von 16 Millionen E-Mail-Adressen mit den dazugehörigen Passwörtern entdeckt wurden. Da sie auf einem Server im Ausland lägen, seien die Zugriffsmöglichkeiten auf die Täter gering, berichtete die Zeitschrift "Spiegel" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Verden.

Ein Missbrauch der Daten sei möglich, daher sei die Öffentlichkeit gewarnt worden. Bislang gebe es jedoch keine Hinweise darauf, "dass die Daten schon für kriminelle Aktivitäten genutzt worden sind".

Was haben Betroffene zu befürchten?

Für einen Missbrauch der Daten gibt es zahlreiche Szenarien: Ein Krimineller, der unbefugt an das Passwort gekommen ist, wird dieses ändern wollen, um den rechtmäßigen Besitzer auszusperren.

Haben Online-Kriminelle einen Zugang zum Konto bei einem Online-Shop oder sozialen Netzwerk erlangt, können sie den Besitzer durch die Änderung des Passworts aussperren. Dann können sie die Lieferadresse ändern und auf seine Rechnung einkaufen. Bei diesen Vorgängen überprüfen Online-Händler selten, ob die Identität des Kunden mit der des Kontoinhabers übereinstimmt.

Da der Betroffene im Ernstfall seine Mails nicht mehr kontrollieren kann, erhält er auch keine Nachricht über vorgenommene Einkäufe. Es ist deshalb unbedingt erforderlich, die Kontoauszüge unverzüglich und genau zu kontrollieren. Sobald Ungereimtheiten auffallen, genügt ein Anruf bei der Bank, um das abgebuchte Geld zurückbuchen zu lassen.

PayPal als Umweg

Denkbar wäre auch, dass die Hacker versuchen, die erbeuteten Konten bei PayPal zu registrieren, um so eine Shopping-Tour auf fremde Kosten zu unternehmen. Doch auch hier können die Betroffenen gegensteuern.

Sobald ein Nutzer bei PayPal ein neues Bankkonto einrichtet, überweist der Finanzdienstleister einen kleinen Betrag auf das hinterlegte Konto und versieht diese Überweisung mit einem vierstelligen PIN-Code. Diesen wiederum muss der Nutzer dann zur Verifizierung auf der Internetseite von PayPal eingeben. Erst dann kann das Bankkonto mit dem PayPal-Account verknüpft und genutzt werden. Ohne Zugriff auf die Kontoauszüge oder ohne Online-Banking-Zugang haben die Betrüger also schlechte Karten.

Was betroffene Internetnutzer sonst noch unbedingt unternehmen sollten, können Sie hier nachlesen.

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