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NSA-Affäre: Geheimdienst will Mitarbeiter besser überwachen

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Sicherheitslücken beim Geheimdienst  

Die NSA will sich selbst besser überwachen

12.02.2014, 11:55 Uhr | dpa

NSA-Affäre: Geheimdienst will Mitarbeiter besser überwachen. NSA-Affäre (Quelle: imago/Ralph Peters)

Die NSA weiß nicht, welche Dokumente Edward Snowden mitgenommen hat. (Quelle: Ralph Peters/imago)

Die NSA scheint fast alles zu wissen, aber in Bezug auf Edward Snowden tappt der US-Geheimdienst noch immer im Dunkeln. Niemand weiß, wie viele und welche Dokumente der frühere NSA-Mitarbeiter mitgenommen hat. Die Sicherheitslücken, durch die Snowden unbemerkt womöglich Millionen Dokumente kopieren konnte, sind auch noch nicht geschlossen. Die Mitarbeiter sollen deshalb in Zukunft stärker überwacht werden.

Geheimdienstdirektor James Clapper räumte bei einer Anhörung im US-Kongress am Dienstag (Ortszeit) ein, dass die NSA die Sicherheitslücken, die Snowden ausnutzen konnte, noch nicht geschlossen hat. "Wir werden den Einsatz von Überwachungssoftware vorantreiben, um Gefahren durch Insider besser erkennen zu können", sagte er.

Der Geheimdienst wolle stärker kontrollieren, welche Mitarbeiter welche Dokumente ansehen. Das System sei allerdings noch nicht vollständig einsatzbereit. "Es gibt keine Mausefalle, um sicherzustellen, dass es nie wieder einen weiteren Edward Snowden geben wird."

Snowden könnte Millionen Dokumente kopiert haben

Die NSA tappt immer noch im Dunkeln, welche Unterlagen Snowden kopiert und mitgenommen hat. Snowden habe gewusst, wie er sich unauffällig durch die Computersysteme des Nachrichtendienstes bewegen konnte. "Er wusste genau, was er tut", sagte Clapper. "Er ist gekonnt unter dem Radar geblieben."

Die Zahl von 1,7 Millionen Dokumenten, die zuvor die Runde machte, sei eine Schätzung. "Wir wissen nicht wirklich, was er mitgenommen hat und was er seinen Komplizen zur Verfügung gestellt hat."

Snowden arbeitete über eine Vertragsfirma bei der NSA. Dass er in großem Stil Dokumente kopieren konnte, habe auch an fehlenden Sicherheitsvorkehrungen in seiner Außenstelle in Hawaii gelegen. "Wäre er in Fort Meade gewesen, dem NSA-Hauptquartier, wäre er wahrscheinlich eine ganze Zeit vorher aufgefallen", sagte Clapper.

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