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Britischer Geheimdienst GCHQ lockt Privatpersonen in Sex-Falle

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Snowden-Enthüllung  

Britischer Geheimdienst lockt in Sex-Falle

25.02.2014, 19:41 Uhr | dpa

Britischer Geheimdienst GCHQ lockt Privatpersonen in Sex-Falle. Radaranlage auf Zypern (Quelle: imago/Helga Lade)

Britischer Geheimdienst plant bewusst Rufschädigung im Internet (Quelle: Helga Lade/imago)

Der britische Geheimdienst GCHQ hat offenbar gezielte Rufmordkampagnen im Internet geplant. Das meldet die Enthüllungsplattform The Intercept unter Berufung auf Dokumente von Edward Snowden. Demnach verbreite der britische Geheimdienst falsche Informationen in der Presse, auf sozialen Netzwerken und anderen Online-Plattformen, um bestimmte Personen zu schädigen und die allgemeine Stimmung zu beeinflussen.

Wie die Agenten dabei vorgehen sollen, zeigen Diagramme, die Glenn Greenwald – einer Kontaktperson von Snowden – unter dem Titel "Discredit a target" ("Einer Zielperson schaden") veröffentlichte. Personen sollen beispielsweise bewusst in eine Sexfalle gelockt und so vor Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern bloßgestellt werden.

Die Agenten werden in den Papieren angewiesen, etwa Fotos einer Zielpersonen in sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ zu ändern oder unter deren Namen Blogbeiträge zu schreiben. Auch E-Mails mit gefälschtem Absender seien ein erprobtes Mittel, die Reputation einer "Zielpersonen" in den Dreck zu ziehen.

Gedankenspiele über Falschinformationen

Neben Angriffen auf Einzelpersonen mischt der GCHQ anscheinend bei auch allgemeinen Diskussionen im Internet mit. Laut den nun veröffentlichten Dokumenten habe sich eine Human Science Operations Cell darauf spezialisiert, die Entwicklung von Internet-Diskussionen zu verstehen und zu kontrollieren.

Mit diesem Wissen greife der Geheimdienst auch das Ansehen von Unternehmen an: Agenten sollen brisante Informationen an die Presse weitergeben oder sie in entsprechenden Foren und sozialen Netzwerken posten.

"Geheimdienst agiere innerhalb des rechtlichen Rahmens"

Auf die neuen Snowden-Dokumente angesprochen, gab der GCHQ erwartungsgemäß nur eine oberflächliche Stellungnahme ab. "Der Geheimdienst äußere sich traditionell nicht zu Geheimdienstfragen, zudem agiere er innerhalb des rechtlichen Rahmens", fasste Greenwald das Ergebnis seiner Anfrage bei den Behörden zusammen.

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