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Heartbleed-Desaster löst Sicherheitsinitiative aus - plötzlich wird investiert

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OpenSSL-Sicherheitslücke  

Heartbleed-Desaster macht Millioneninvestitionen für Sicherheit möglich

25.04.2014, 10:02 Uhr | dpa

Heartbleed-Desaster löst Sicherheitsinitiative aus - plötzlich wird investiert.  (Quelle: imago/Christian Ohde)

Heartbleed-Desaster löst Sicherheitsinitiative aus (Quelle: Christian Ohde/imago)

Die Heartbleed getaufte Sicherheitslücke im Verschlüsselungssystem OpenSSL hat zahlreiche große Internetfirmen veranlasst, Millionenbeträge in die Sicherheit des Internets zu investieren. Das Geld fließt vor allem in ein Projekt namens "Core Infrastructure Initiative", das Desaster wie Heartbleed verhindern soll.

Heartbleed gilt als die größte und gefährlichste Sicherheitslücke, die es bisher im Internet gegeben hat. Deshalb unterstützen Firmen wie Google, Microsoft oder Facebook die "Core Infrastructure Initiative", um wichtige Software im Internet sicherer zu machen. Dafür stellen die Unternehmen gemeinsam einen Millionenbetrag bereit, wie die Linux-Stiftung, die das Projekt angestoßen hat, am Donnerstag mitteilte. Weitere Gründungsmitglieder sind Dell, Cisco und der Serverdienst von Amazon, Amazon Web Services.

Infrastruktur des Internet soll sicherer werden

Das Geld aus der neuen Initiative soll Open-Source-Programmen zugute kommen, die quelloffen entwickelt und veröffentlicht werden und wesentlich für die weltweite Internet-Infrastruktur sind. Open-Source-Entwickler stellen ihren Programmcode ins Internet, so dass jeder den Code durcharbeiten, prüfen und Vorschläge zur Verbesserung machen kann. Außerdem darf die Software – je nach Lizenz – meist ohne zusätzliche Gebühren eingesetzt werden.

Mit der Unterstützung der Initiative sollen gravierende Sicherheitslücken wie der kürzlich aufgetauchte Heartbleed-Fehler in Zukunft vermieden werden. Dieser Fehler in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL erlaubte es Angreifern, Informationen zu stehlen. OpenSSL ist daher auch das erste Projekt, dass für eine Förderung in Betracht gezogen werde, erklärte die Linux-Stiftung.

Von Open-Source-Software profitieren auch große Internetunternehmen, die offene Software wie OpenSSL kostenlos nutzen. Nach dem Heartbleed-Gau waren Rufe laut geworden, dass diese Firmen den Entwicklern der offenen Softwarekomponenten stärker unter die Arme greifen sollten.

Kritische Software ist nicht ausreichend finanziert

"Zu viele kritische, quelloffene Softwareprojekte sind nicht ausreichend finanziert und nicht ausreichend ausgestattet", heißt es in einem Fragenkatalog auf der Internetseite der Stiftung. Das Kernteam von OpenSSL besteht nur aus einer Handvoll von Programmierern, doch die Software wird weltweit von tausenden Diensten eingesetzt. Das vor allem, weil sie kostenlos nutzbar ist.

Von dem Geld, das die Core Infrastructure Initiative sammelt, könnten beispielsweise Entwickler oder Sicherheitsprüfungen finanziert werden, hieß es in der Ankündigung. "Es gibt Projekte, die noch nicht das Niveau an Unterstützung haben, das ihrer Bedeutung entspricht", erklärte die Linux-Stiftung weiter.

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