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Überraschende E-Mail: Sony-Hacker enthüllen Erpresserbrief

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Vermutlich zwei Erpressergruppen  

Sony-Hacker enthüllen Erpresserbrief

09.12.2014, 12:28 Uhr | t-online.de, dpa

Überraschende E-Mail: Sony-Hacker enthüllen Erpresserbrief . Das St. Regis Hotel in Bangkok, Thailand: Von hier aus starteten die Sony-Hacker angeblich ihren Angriff. (Quelle: dpa)

Das St. Regis Hotel in Bangkok, Thailand: Von hier aus starteten die Sony-Hacker angeblich ihren Angriff. (Quelle: dpa)

Nachdem Hacker bereits mehrere Kinofilme von Sony Pictures ins Internet stellten, haben sie nun Tausende geschäftliche und private E-Mails von zwei Spitzenmanagern veröffentlicht. Darunter befindet sich auch ein Erpresserbrief, der sogar die Hacker überraschte.

Drei Tage bevor die Hackergruppe "GOP" (Guardians of Peace) das Firmen-Netzwerk lahmlegten, hatte Sony Pictures einen Drohbrief per E-Mail erhalten, berichtet der Branchendienst "Computerworld". Die Autoren der Nachricht werfen Sony Pictures vor, ihnen großen Schaden zugefügt zu haben. Eine nicht näher genannte Geldsumme solle den Schaden wieder gutmachen, "sonst wird Sony Pictures als Ganzes bombardiert".

Interne E-Mails von Sony gestohlen

Die Nachrichten wurden zusammen mit tausenden E-Mails von zwei Spitzenmanagern von Sony Pictures veröffentlicht. Die mehrere Gigabyte großen Archive enthielten neben der Kommunikation mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern auch private Schriftwechsel, schreibt "Computerworld".

Die Erpresser-Botschaft kam demnach von einem Wegwerf-Konto beim Google-Dienst Gmail. "Sie kennen uns. Wir warten nie lange. Sie verhalten sich besser vernünftig", hieß es dort. Die Nachricht wurde allerdings nicht im Namen von GOP verschickt. Die Absender unterzeichneten mit dem Namen "God'sApstls" ("Die Gesandten Gottes").

Hacker wollen Kinostart verhindern

Womöglich versuchen sich zwei unabhängige Erpressergruppen gleichzeitig an Sony Pictures. Denn "GOP" will von der Droh-Mail und den Geldforderungen angeblich nichts wissen. Das schreibt die Gruppe zumindest in ihrem Begleittext zum sogenannten Mail-Leak. Stattdessen fordern die Hacker einen Stopp der Komödie The Interview. Der Film sei "terroristisch" und gefährde den regionalen Frieden.

Die Hacker hatten bei ihrem gigantischen Datendiebstahl vor knapp zwei Wochen mehrere unveröffentlichte Filme gestohlen. In dem Film The Interview werden zwei US-Journalisten beauftragt, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu töten. Daher war spekuliert worden, Nordkorea könnte hinter dem Angriff stehen. Nordkorea bestritt offiziell eine Beteiligung an der Attacke.

FBI warnt vor Festplatten-Killer

Sicherheitsfirmen wie Kaspersky und Symantec stellten beim Sony-Hack Gemeinsamkeiten mit früheren Attacken fest, die vor allem Südkorea als Ziel hatten. Demnach kam eine besonders zerstörerische Schadsoftware zum Einsatz, die unter anderem die Festplatten aller Computer eines Netzwerkes gleichzeitig löschen kann. Die Grundbausteine des Destover genannten Trojaners seien allerdings auf dem Schwarzmarkt erhältlich, bemerkt Symantec. Daher sei nicht auszuschließen, dass die Sony-Hacker lediglich Cyberattacken aus Südkorea kopierten.

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