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Internationale Razzia: Europol zerschlägt Netzwerk von Kontodieben

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Internationale Razzia  

Europol zerschlägt Netzwerk von Kontodieben

10.06.2015, 15:24 Uhr | t-online.de, AP, dpa

Internationale Razzia: Europol zerschlägt Netzwerk von Kontodieben. Hacker kapert ein Online-Konto (Quelle: dpa)

Innerhalb kurzer Zeit erbeuteten Online-Kriminelle sechs Millionen Euro. (Quelle: dpa)

Polizeieinheiten haben eine Bande von Kontodieben zerschlagen und 49 Personen festgenommen. Mithilfe von Telefonanrufen und ausgefeilten Phishing-Tricks haben die Online-Kriminellen innerhalb kurzer Zeit sechs Millionen Euro erbeutet.

Bei dem Zugriff, der bereits am Dienstag erfolgte, durchsuchten die Polizisten 58 Häuser und beschlagnahmten unter anderem Datenträger, Kreditkarten, Bargeld und gefälschte Dokumente. Die Bande war den Angaben zufolge in Italien, Spanien, Polen, Belgien, Großbritannien und Georgien aktiv. Europol und Eurojust, die Justizbehörde der Europäischen Union, koordinierten den Zugriff.

Mit diesen Tricks arbeiteten die Kontodiebe

Die meisten der mutmaßlichen Kontodiebe kommen nach Polizeiangaben aus Nigeria, Kamerun und Spanien. Sie sollen Teil eines kriminellen Netzwerkes gewesen sein, das neben Schadsoftware auch sogenannte "Social Engineering"-Techniken nutzte, um Mitarbeitern vertrauliche Informationen zu entlocken. Dabei geben sich Kriminelle etwa als Techniker oder Angestellte eines Kooperationspartners aus und fordern Zugangsdaten an, die zur Abwicklung eines Arbeitsprozesses nötig sind.

Der Täuschungsversuch erfolgt meist telefonisch, da sich im Gespräch mehr Möglichkeiten der zwischenmenschlichen Manipulation ergeben als per Mail.

Sechs Millionen Euro per Phishing erbeutet

Anschließend verschafften sich die Betrüger Zugriff auf die E-Mail-Konten der Unternehmen und starteten von dort aus ihre Phishing-Attacken. Sie durchsuchten die Postfächer nach Zahlungsaufforderungen und forderten die Firmen-Kunden in offiziell aussehenden Schreiben auf, die Zahlungen auf ein neues Konto zu tätigen. Dieses kontrollierte jedoch die Kriminellen.

"Innerhab sehr kurzer Zeit kamen durch den internationalen Betrug rund sechs Millionen Euro zusammen", teilte Europol mit, ohne eine genauere Zeitspanne zu nennen . Das Geld wurde der Polizei zufolge über ein ausgeklügeltes Geldwäsche-Netzwerk aus der Europäischen Union geschleust. 

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