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Deutscher Bundestag gehackt: Doch kein Totalschaden?

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Trojaner-Befall  

Doch kein Totalschaden im Netzwerk des Bundestags?

11.06.2015, 19:17 Uhr | AFP

Die erfolgreiche Hackerattacke auf den Bundestag sorgt für allgemeine Verwirrung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe empfohlen die 20.000 Rechner des Computer-Netzwerkes auszutauschen, hieß es in Medienberichten. Der CDU-Experte Thomas Jarzombek bezeichnete die Berichte als Unsinn und bezieht sich ebenfalls auf das BSI. Das BSI äußerte sich auf Nachfrage nicht zu dem Fall.

Der Rechercheverbund aus "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR hatte am Mittwoch berichtet, dass das BSI der Bundestagsverwaltung empfohlen habe, das durch die Attacke kompromittierte Netz aufzugeben und ein neues System zu installieren. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass noch immer unbemerkt Daten abfließen, hieß es unter Berufung auf beteiligte Spezialisten.

Auch "Spiegel Online" berichtete, in Parlamentskreisen werde von einem drohenden "Totalschaden" gesprochen. Womöglich müssen Software und auch die komplette Hardware ausgetauscht werden. Dies würde Monate dauern und Kosten in mehrstelliger Millionenhöhe verursachen. "Die Trojaner sind noch immer aktiv", hieß es demnach aus dem Bundestag.

"Von einem Totalschaden kann keine Rede sein"

Jarzombek wies die Darstellung allerdings zurück. "Von einem Totalschaden kann keine Rede sein", sagte er der Nachrichtenplattform "Zeit Online" unter Verweis auf Informationen aus dem für IT-Fragen zuständigen internen Gremium des Bundestags.

Dieses war am Donnerstag vom BSI über den Stand der Dinge unterrichtet worden. Demnach seien lediglich 15 Rechner angegriffen worden, die Experten hätten eine weitere Ausbreitung gestoppt, sagte Jarzombek. "Eine übersichtliche Zahl von Servern muss neu installiert werden, die Hardware ist nicht betroffen." Die Meldungen über fortgesetzte Datenabflüsse nannte er "Unsinn". Laut BSI seien diese seit zwei Wochen beendet.

Hacker-Spuren führen nach Osteuropa

Die Urheber der hochprofessionellen Attacke sind unbekannt. Medienberichten nach soll es Indizien dafür geben, dass ein Nachrichtendienst aus Osteuropa dahintersteckt, etwas der russische Auslandsnachrichtendienst SWR. Offizielle Aussagen dazu gibt es jedoch nicht.

Vertreter der SPD forderten den Aufbau einer eigenen Spionageabwehr des Bundestags. "Langfristig muss der Bundestag dringend eigene Kompetenzen aufbauen, um seine Computersysteme vor Spionage zu schützen", sagte der SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, Christian Flisek, dem Magazin "Focus".

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