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Nach Hackerangrifft: Bundestag blockt Zehntausende Internetseiten

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Nach Hackerangriff  

Bundestag bekommt neues IT-Sicherheitskonzept

11.09.2015, 14:38 Uhr | mbö, Spiegel Online

Nach Hackerangrifft: Bundestag blockt Zehntausende Internetseiten. Ab Montag sind Zehntausende Webseiten für die Abgeordneten im Bundestag tabu. (Quelle: dpa)

Ab Montag sind Zehntausende Webseiten für die Abgeordneten im Bundestag tabu. (Quelle: dpa)

Nach dem massiven Hackerangriff im Sommer will der Bundestag sein Computersystem besser schützen. Medienberichten zufolge soll dafür etwa das Personal aufgestockt werden. Als Sofortmaßnahme werden Zehntausende Internetseiten geblockt.

Die Bundestagsverwaltung hat die Telekom-Tochterfirma T-Systems beauftragt, ein neues IT-Sicherheitskonzept für den Bundestag zu entwerfen. Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" ist das Unternehmen seit einigen Wochen dabei, gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Schwachstellen im Parlamentsnetzwerk auszumachen.

Die dabei entwickelten Verbesserungsvorschläge werden der sogenannten IuK-Kommission des Bundestags vorgelegt, die die Vorschläge prüft und über ihre Umsetzung entscheidet.

Ein konkreter Tipp wird bereits ab Montag umgesetzt: Tagesschau.de berichtet, dass der Bundestag dann eine Sperrliste für verdächtige Internetseiten in Betrieb nimmt. Infolgedessen sollen Zehntausende Internetseiten nicht mehr aus dem Bundestagsnetzwerk heraus aufrufbar sein, darunter vor allem Websites, über die Schadsoftware verteilt wird. Die Einträge für die Liste stellt das BSI zur Verfügung, einsehen dürfen sie nur die Mitglieder der IuK-Kommission.

Für die Zukunft ist unter anderem über eine Aufstockung des IT-Personals angedacht, ebenso wird laut Tagesschau.de darüber diskutiert, das "weitverzweigte Bundestagsnetz in Teilen baulich voneinander zu trennen". Im Gespräch seien außerdem striktere Regeln für den Einsatz privater USB-Sticks und Smartphones im Parlamentsnetz.

Der Bundestag hatte erst kürzlich sein Netzwerk heruntergefahren, um Reparaturen vorzunehmen. Ganz sicher, ob das Computersystem nun wieder Trojaner-frei ist, ist man sich aber offenbar nicht, schreibt Tagesschau.de. Aus diesem Grund habe man sich fraktionsübergreifend entschieden, Verbindungsdaten von Abgeordneten, die 2015 anfallen, für drei Monate zu speichern. Üblich sei sonst eine Speicherdauer von einer Woche.

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