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Nach Hacker-Attacke: Sony zahlt Entschädigung an Angestellte

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Nach Hacker-Attacke  

Sony zahlt Entschädigung an Mitarbeiter

21.10.2015, 13:11 Uhr | AFP, t-online.de

Nach Hacker-Attacke: Sony zahlt Entschädigung an Angestellte. Die Hacker verlangten, dass der Film "The Interview" nicht gezeigt wird. (Quelle: dpa)

Die Hacker verlangten, dass der Film "The Interview" nicht gezeigt wird. (Quelle: dpa)

Sony hat sich außergerichtlich mit tausenden Mitarbeitern geeinigt, deren persönliche Daten von Hackern veröffentlicht wurden. Mit dem Angriff wollten Hacker vor einem Jahr erzwingen, dass der Film "The Interview" nicht gezeigt wird. 

Sony Pictures will Mitarbeitern, deren persönliche Daten an die Öffentlichkeit gelangt waren, laut dem Deal bis zu 10.000 Dollar (knapp 8800 Euro) Entschädigung zahlen. Maximal sind dafür 2,5 Millionen Dollar eingeplant. Außerdem stellt die Produktionsfirma 3,5 Millionen Dollar für Gerichtskosten bereit. Sie will zudem zwei Millionen Dollar in einen besseren Schutz ihrer IT-Systeme investieren.

Mehrere von dem Diebstahl betroffene Mitarbeiter hatten das Unternehmen auf Schadensersatz verklagt, da es sein Netzwerk, Server und sensible persönliche Daten nicht ausreichend geschützt habe. Die Einigung mit den Klägern muss noch von einem Gericht abgesegnet werden. Firmenchef Michael Kynton wertete die Einigung am Dienstag als einen "wichtigen und positiven Schritt nach vorne."

Hacker stahlen Daten in großem Umfang

Sony Pictures war im November 2014 von Hackern angegriffen worden. Die Angreifer erbeuteten und veröffentlichten dabei persönliche Daten von 47.000 aktuellen und früheren Mitarbeitern sowie von Dritten, darunter einige Stars. Auch Informationen über die Konzernfinanzen, Drehbücher und mehrere bis dahin noch unveröffentlichte Filmproduktionen wurden verbreitet.

Hacker verfolgten politisches Ziel

Die Hacker hatten Sony Pictures aufgefordert, den Film "The Interview" nicht zu veröffentlichen. In dem Streifen geht es um ein fiktives CIA-Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

Die Produktionsfirma sagte den offiziellen Kinostart des Films daraufhin ab, nicht zuletzt auch deshalb, weil Anschläge auf Kinos befürchtet wurden. Der Film war stattdessen unter anderem im Internet zu sehen. Das Weiße Haus warf Nordkorea vor, hinter der Cyber-Attacke zu stehen.

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