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Schadsoftware fordert Anruf bei Deutsche Telekom

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Gefälschter Bluescreen  

Schadsoftware fordert Anruf bei der Telekom

02.12.2015, 19:44 Uhr | dpa, t-online.de

Schadsoftware fordert Anruf bei Deutsche Telekom. Windows Bluescreen-Probleme in einem Computerraum (Quelle: Grj23/Wikimedia CC0)

Windows Bluescreen-Probleme in einem Computerraum (Quelle: Grj23/Wikimedia CC0)

Betrüger treiben derzeit unter dem Namen der Deutschen Telekom ihr Unwesen. Sie schleusen Schadsoftware auf die Rechner ihrer Opfer, die den berüchtigten Windows-Bluescreen nachahmt. Dazu erscheint eine Fehlermeldung, die vermeintlich zum Anruf bei der Telekom auffordert. 

Der falsche Bluescreen, der plötzlich beim Surfen auftaucht, ist etwa mit "Infection-ID 13419073271" betitelt. Darüber legt sich ein Pop-up-Fenster, das Kunden der Telekom anspricht. Es gaukelt ihnen vor, ihre persönlichen Fotos, Passwörter und Kreditkartendaten könnten gefährdet sein. Daher sollten sie sofort den technischen Support unter einer angegebenen Festnetznummer anrufen. 

Dieser Aufforderung sollten betroffene Nutzer tunlichst nicht nachkommen – denn sie landen selbstverständlich nicht bei der Telekom. Die Betrüger versuchen, den Anrufern nutzlose Dienstleistungen zu verkaufen, oder sich aus der Ferne Zugang zum Rechner zu verschaffen.

So werden Sie den Bluescreen los

Betroffene können das Browser-Fenster mit dem falschen Bluescreen in der Regel nicht mehr normal schließen, weil er den gesamten Desktop überdeckt. Deshalb sollten sie mit der Tastenkombination Strg+Alt+Entf den Task-Manager starten. Dort können sie entweder im Reiter "Anwendungen" oder im Reiter "Prozesse" den Browser beenden. Alternativ lässt sich über die Tastenkombination auch der Rechner neu starten.

Anschließend sollte das System mit verschiedenen Programmen untersucht und gesäubert werden. Zu empfehlen sind die Tools EU-Cleaner, Malwarebytes Anti-Malware sowie AdwCleaner. Unsere Foto-Show zeigt, wie Sie den PC auf Virenbefall prüfen. Anschließend nicht vergessen, auch Browserverlauf, Cache und Cookies zu löschen. Das erledigen Sie in den Einstellungen des Browsers im Eintrag "Datenschutz".

Langjährige Windows-Nutzer haben den echten Bluescreen noch lebhaft in Erinnerung – bei Windows 95 war er ein ständiger Begleiter. Seit Windows 7 sind gravierende Treiber- oder Hardwareprobleme jedoch seltener geworden. Deshalb bekommen auch nur noch wenige Nutzer den echten Bluescreen zu sehen.

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