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Teenie-Hacker düpiert den US-Geheimdienstdirektor

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Crackas with Attitude schlagen zu  

Teenie-Hacker düpiert den nationalen Geheimdienstdirektor der USA

13.01.2016, 16:55 Uhr | t-online.de

Teenie-Hacker düpiert den US-Geheimdienstdirektor. Hacker düpiert den Geheimdienstchef der USA. (Quelle: dpa)

Hacker düpiert den Geheimdienstchef der USA. (Quelle: dpa)

Ein Teenager hat James R. Clapper, den "Director of National Intelligence" (DNI), öffentlich vorgeführt. Im vergangenen Oktober war der Gruppe "Crackas with Attitude" (CWA) bereits ein Angriff auf das AOL-E-Mail-Konto des CIA-Chefs geglückt.

"Cracka", ein der Mitglied der CWA-Gruppe, kontaktierte das US-Technologiemagazin Motherboard.com und behauptete, diverse Online-Zugänge von James Clapper, dem Direktor des US-Geheimdienstes, gekapert zu haben. Darunter der heimischen Telefon- und Internetzugang, sein E-Mail-Konto und auch das seiner Frau. 

Er sei sich sicher, dass Clapper das bisher nicht einmal bemerkt habe, sagte "Cracka" in einem Online-Chat. Zu seinem Motiv erklärte er: "Ich wollte nur, dass die Regierung weiß, dass die Leute sich nicht zum Narren halten lassen. Die Leute wissen, was sie (die Regierung) tut und die Leute sind nicht einverstanden."

Clappers Telefonate umgeleitet

"Cracka" behauptete, alle ankommenden Anrufe von Clappers Telefonanschluss auf die Nummer der Organisation "Free Palestine" (Befreit Palästina) umgeleitet zu haben. Im vergangenen Oktober hatte CWA verlautbart, dass alle ihre Hacker-Aktionen die "palästinensische Sache" unterstützen sollen.

Brian Hale, ein Sprecher der DNI, hat den erfolgreichen Hacker-Angriff mittlerweile auf Nachfrage von Motherboard.com bestätigt. "Wir sind uns des Vorgangs bewusst und haben ihn den entsprechenden Behörden gemeldet", erklärte er, ohne weiter ins Detail zu gehen. Das FBI habe bisher keine Stellungnahme abgegeben.

Cracka lieferte Beweise

"Cracka" gab der Redaktion die Privatnummer von Clapper und ein Testanruf wurde tatsächlich von einem Mitbegründer von "Free Palestine" beantwortet. Der bestätigte, dass er zahlreiche an Clapper gerichtete Anrufe bekommen habe und das ihm ein anonymer Anrufer genau das vorher angekündigt hätte. Der Hacker lieferte zudem eine Liste von Nummern, die Clappers Privatanschluss angerufen hatten.

"Cracka" teilte als weiteren Beweis eine Mobilfunknummer mit, die entweder James Clapper oder dessen Frau Susan gehört. Auch hier bestätigte ein Testanruf die Echtheit der Nummer. "Cracka" will außerdem die Kontrolle über die E-Mail-Konten von Clapper und dessen Frau haben und untermauerte diese Behauptung mit einer Serie von Screenshots. Deren Echtheit ist aber bisher nicht belegt.

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Eher Social Engineering als ein echter Hack

Der von Motherboard.com angesprochene Sicherheitsexperte Michael Adams schilderte, dass es sich bei diesem Vorgang wohl weniger um einen echten technischen Hacker-Angriff handele. Es sei viel eher "Social Engineering", also das Ausspähen und Recherchieren von Zugangsdaten. Allerdings sei das in der Regel der Auftakt anschließender ernster Hacker-Angriffe.

Adams kommentierte, dass es "wahnsinnig" sei, dass James Clapper seine Adresse und Telefonnummer nicht besser verberge. Diese könnte jeder ganz einfach per Google finden. Adams wörtlich: "Wäre ich der Director of National Intelligence, dann würde zur Hölle niemand wissen, wo ich wohne und wie meine Adresse und Telefonnummer lauten."

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