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Behörden in Berlin surfen mit unsicherem Internet Explorer

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Sicherheitlücke hausgemacht  

Berliner Behörden surfen mit unsicheren Browsern

18.02.2016, 18:03 Uhr | t-online.de

Behörden in Berlin surfen mit unsicherem Internet Explorer. Berliner Behörden nutzen teilweise veraltete und damit unsichere Browser. (Quelle: dpa)

Berliner Behörden nutzen teilweise veraltete und damit unsichere Browser. (Quelle: dpa)

Auf einem Drittel der IT-Arbeitsplätze in Berliner Behörden laufen veraltete und unsichere Versionen des Microsoft Internet Explorers. Die Grünen schätzen in einer Hochrechnung, dass bis zu 25.000 von insgesamt 78.000 Arbeitsplatz-Computern betroffen sein könnten. 

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ), das einen Teil der Berliner Behörden betreut, erklärt, dass derzeit auf 3891 Computern noch die Versionen 8, 9 oder 10 des Internet Explorers installiert ist. Bis Ende Februar sollen 1498 Computer der direkt betreuten Dienststellen auf den neuen Internet Explorer 11 aktualisiert werden. Für die restlichen Arbeitsplätze lägen noch keine entsprechenden Aufträge seitens betroffener Stellen vor.

Sicherheitsupdates für alte Internet Explorer eingestellt

Das steht in einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage von Thomas Birk, der für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt. Er hatte den Senat gefragt: "Wie geht der Senat mit dem Ende des Supports für die Microsoft Internet Explorer Versionen 8, 9 und 10 ab dem 12. Januar 2016 um?" Seit diesem Zeitpunkt werden Sicherheitslücken in den Browsern nicht mehr per Update geschlossen.

Weitaus mehr Computer sind gefährdet

Wie viele Computer in der Berliner Verwaltung tatsächlich mit den veralteten und nicht mehr unterstützten Browser-Versionen arbeiten, könne das ITDZ nicht konkret sagen, "... da das Merkmal 'Browserversion' im Rahmen der IT-Bestands- und Planungsübersicht (IT-BEPLA) nicht erhoben wird." Zudem könne das ITDZ nur die Systeme erfassen, die es auch tatsächlich direkt betreut.

Experten raten zur "Zwei-Browser-Strategie"

Die Behörden nutzen Verwaltungsanwendungen, die zum Teil nur mit dem Internet Explorer funktionieren. Deshalb rät das ITDZ den Behörden zu einer "Zwei-Browser-Strategie". Solange der Internet Explorer nicht auf den neuen Stand 11 aktualisiert ist, solle der Browser ausschließlich für die speziellen Programme genutzt, nicht aber für den Zugang zum Internet eingesetzt werden.

Zusätzlich sollte der Internet-Zugang für die veralteten Browser über die institutionseigenen Proxy-Server gesperrt werden. Zum Surfen im Netz sollen die Mitarbeiter stattdessen die aktuelle Version des Firefox-Browsers verwenden.

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