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Flash-Player: Adobe veröffentlicht Notfall-Update für Sicherheitslücke

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Nach Hackerangriff  

Notfall-Update für den Flash Player ist da

17.06.2016, 16:24 Uhr | jhof, t-online.de

Flash-Player: Adobe veröffentlicht Notfall-Update für Sicherheitslücke. Sicherheitsleck in Adobe Flash Player. (Quelle: t-online.de)

Im Adobe Flash Player klafft ein Sicherheitsleck. (Quelle: t-online.de)

Adobe hat die kritische Sicherheitslücke im Flash Player mit einem Patch geschlossen. Der Software-Konzern machte bereits am Mittwoch darauf aufmerksam, dass Online-Kriminelle die Lücke bereits ausnutzen. Alle Internetnutzer sollten die neue Flash-Version 22.0.0.192 umgehend installieren.

Der versprochene Patch für die Sicherheitslücke CVE-2016-4171 ist nun da. Über das Leck können Hacker Schadcode auf den Rechner schleusen, der Aufruf einer verseuchten Internetseite oder eines Flash-Videos reicht dabei schon aus. Die Sicherheitslücke betrifft alle Windows-Versionen, MacOS sowie Linux und Chrome OS. 

Angesichts der Brisanz der Sicherheitslücke sollten Internetnutzer nicht darauf warten, bis sich der Flash Player über die integrierte Update-Routine eigenständig abgesichert hat, sondern das Update sofort per Hand anwerfen und einspielen.

Hackergruppe "ScarCruft"

Aufgedeckt wurde die Sicherheitslücke vor knapp zwei Wochen von einem Mitarbeiter des Sicherheitsanbieters Kaspersky Lab. Bisher beobachtete Angriffe wurden von einer Hackergruppe namens "ScarCruft" durchgeführt. Die relativ neue Gruppe ist seit März 2016 bekannt und wird von Kaspersky als dauerhafte Bedrohung eingestuft.

Laut Costin Raiu, dem Leiter des Analyse-Zentrums von Kaspersky, wurde  das Sicherheitsleck im Flash-Player bereits in mehreren Ländern missbraucht. Die gute Nachricht: Westeuropa und Deutschland zählen (noch) nicht dazu. "ScarCruft" nutzt neben Angriffen über die Lücke CVE-2016-4171 auch zwei weitere, ältere Windows-Schwachstellen als Einfallstor in fremde Systeme.

Microsoft schließt kritische Schwachstellen

Zum Patchday im Juni veröffentlichte Microsoft 16 Sicherheitspakete, die sich insgesamt 40 Sicherheitslücken widmen – darunter ebenfalls einige kritische.

Je nach installierter Windows-Version richten sich bis zu zwölf der Pakete an verschiedene Komponenten des Betriebssystems. Darunter sind etwa die Browser-Programme Internet Explorer und Microsoft Edge. Die Bedrohung durch eine Lücke in Windows-PDF stuft Microsoft lediglich als "Hoch" ein, da Angreifer hierzu ein manipuliertes Dokument benötigen.

Office für MacOS und Windows

Ein Sicherheitsupdate für JScript und VBScript beseitigt indes kritische Fehler in Windows Vista und Server 2008. Weitere kritische Schwachstellen bedrohen Nutzer von Office 2007, 2010 sowie 2013 und 2016. Diese Updates stellt Microsoft aber auch für seine Office-Versionen für MacOS bereit.

Von den weiteren Schwachstellen, die Microsoft im Juni geschlossen hat, geht ein hohes Risiko aus. Die Updates sollen unter anderem verhindern, dass sich Schadsoftware höhere Rechte als der angemeldete Benutzer zuschanzen kann. Das betrifft hauptsächlich die Updates für den Windows Kernelmodustreiber und die Microsoft-Grafikkomponente.

Windows jetzt aktualisieren

In der Regel lädt Windows die fehlenden Updates automatisch herunter, anschließend müssen Sie den Rechner neustarten. Sie können den Vorgang aber beschleunigen, indem Sie die Update-Funktion händisch anstoßen und die Sicherheitspatches herunterladen und installieren. Alle Updates sind auch im Security TechCenter von Microsoft näher beschrieben und stehen dort zum Download zur Verfügung.

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