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Wütender PC-Spieler legte Amazon und Paypal versehentlich lahm

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Wütender Computerspieler legte Amazon, Ebay und Paypal versehentlich lahm

17.11.2016, 10:53 Uhr | AFP

Wütender PC-Spieler legte Amazon und Paypal versehentlich lahm. Hacker-Attacke (Quelle: imago/STPP)

Die folgenreiche Hacker-Attacke auf Ebay, Netflix und Twitter war offenbar ein Kollateralschaden. (Quelle: STPP/imago)

Hinter der folgenreichen Hacker-Attacke im Oktober, bei der unter anderem Amazon, Ebay, NetflixPaypal und Twitter lahmgelegt wurden, steckt offenbar ein frustrierter Playstation-Spieler. Dessen Wut-Attacke nahm versehentlich größere Ausmaße an als geplant.

Der "vergleichsweise simpel vorgehende Angreifer" habe wohl eine Spieleseite im Internet lahmlegen wollen, "gegen die er persönlichen Groll hegte", sagte der IT-Sicherheitsspezialist Dale Drew vor einem Ausschuss des US-Kongresses. Sein Unternehmen "Level 3 Communications" hatte den Angriff genau nachvollzogen.

Welche Spieleseite der wütende Hacker angreifen wollte, sagte Drew nicht. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, es handele sich um das Playstation Network für die gleichnamigen Spielekonsolen von Sony.

Stundenlange Störungen

Die DDoS-Attacke am 21. Oktober hatte sich gegen den Internet-Dienstleister Dyn gerichtet. In der Folge gab es insbesondere an der US-Ostküste über Stunden Störungen bei zahlreichen Dyn-Kunden wie Amazon, Ebay, Paypal, Twitter, dem Musikstreaming-Dienst Spotify oder dem Videostreaming-Anbieter Netflix.

DDoS-Attacke bestätigt

Drew bestätigte, dass es sich um eine sogenannte Distributed Denial-of-Service-Attacke handelte, bei der ein Internetdienst durch massenhafte Anfragen zum Zusammenbruch gebracht wird. Der Angreifer habe dafür ein Netz von rund 150.000 internetfähigen Geräten missbraucht, etwa Kameras, Glühbirnen und Haushaltsgeräte. Dieses von anderen Cyberkriminellen zusammengeschaltete Netzwerk habe er sich für einen gewissen Zeitraum gemietet.

Der Chefkoordinator der US-Geheimdienste, James Clapper, hatte bereits wenige Tage nach der Attacke die Vermutung geäußert, dass nichtstaatliche Angreifer hinter dem Vorfall stecken. Zuvor hatte in den USA eine Serie mutmaßlich russischer Cyberangriffe für Aufsehen gesorgt.

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