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Thomas de Mazière fordert mehr Sorgfalt bei IT-Sicherheit

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Lagebericht zur IT-Sicherheit  

Vor allem Erpressersoftware ist eine Gefahr

08.11.2017, 16:08 Uhr | dpa, t-online.de

Thomas de Mazière fordert mehr Sorgfalt bei IT-Sicherheit. Thomas de Maizière und Arne Schönbohm präsentieren den Lagebericht des BSI.  (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)

Die Zahl der Cyber-Angriffe hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen, heißt es im BSI-Lagebericht zur IT-Sicherheit. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa)

Die Gefahr von Hackerangriffen ist nach wie vor hoch, warnt die Bundesregierung. Kümmern müssten sich Unternehmen – aber vor allem die Nutzer.

Die Gefahr von Hackerangriffen durch Erpressersoftware ist in Deutschland weiter hoch. "Ransomware ist für Cyberkriminelle eine sehr einfache und lukrative Möglichkeit, unmittelbar und im großen Umfang Geld zu verdienen", sagte der der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm.

Sein Amt veröffentlichte jetzt seinen jährlichen Lagebericht zur IT-Sicherheit. Bei Angriffen mit Ransomware blockiert ein Schadprogramm den Computer – Nutzer müssen Geld überweisen, um wieder Kontrolle über ihren Rechner zu erlangen. Beispiele für solche Erpressersoftware sind WannaCry oder die Attacke, die 900 000 Telekom-Router traf.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kritisierte, das Bewusstsein für die Gefahren durch Viren und Trojaner in der Bevölkerung sei "noch nicht auf dem Niveau, wie wir es uns wünschen". Er forderte mehr Eigenverantwortung und "digitale Sorgfalt". "Wir brauchen bei der IT-Sicherheit das gleiche Bewusstsein wie bei der Verkehrssicherheit – dann wären wir einen großen Schritt vorangekommen", sagte er.

Sicherheitsprobleme gibt es nach Angaben des BSI aber auch bei den Herstellern: "Soft- und Hardwareprodukte haben teilweise Qualitätsmängel, wenn sie ausgeliefert werden", sagte Schönbohm. Auch de Maizière rief die Hersteller auf, mehr auf Sicherheit zu achten, anstatt nur auf Unterhaltungswert oder Nutzerfreundlichkeit. So würden Updates oft zu spät zur Verfügung gestellt – allerdings von Usern zu spät oder unvollständig umgesetzt.

Der Minister zeigte sich erleichtert, dass es bei der Bundestagswahl nicht zu Hackerangriffen und Manipulationen gekommen war. Vielleicht hätten gerade Appelle im Vorfeld sowie die Debatten aus den USA dazu beigetragen, dass nichts passiert sei, sagte er.

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