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Urteil 2: Während der Autofahrt darf das Handy nicht in die Hand genommen werden

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Urteil 2: Während der Autofahrt darf das Handy nicht in die Hand genommen werden

27.05.2009, 13:42 Uhr

Auch ein kurzer Blick während der Fahrt ist nicht erlaubt. (Foto: imago)Auch ein kurzer Blick während der Fahrt ist nicht erlaubt. (Foto: imago)Das Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm (Aktenzeichen: 2 Ss OWi 1005/02) spricht eine klare Sprache: Während der Fahrt darf der Autofahrer ein Handy nicht einmal in der Hand halten. Damit wies das Gericht die Klage eines Autofahrers gegen eine Geldbuße in Höhe von 30 Euro ab. Der Mann hatte am Steuer eine SMS gelesen. Doch die Richter widersprachen seiner Ansicht, lediglich das Telefonieren sei während der Fahrt untersagt. Vielmehr argumentierten Sie, dass für den Fahrer jegliche Nutzung eines Mobiltelefons verboten sei, ob er dieses nun aufnimmt oder in der Hand hält. Die Art der Nutzung spiele dabei keine Rolle. Diesem Urteil zufolge ist also auch das Ablesen der Uhrzeit oder das Navigieren per Handy im Auto untersagt!

Uhrzeit ablesen verboten

Das das Ablesen der Uhrzeit im Auto gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt wurde in einem separaten Verfahren nochmals eindeutig vom Oberlandesgericht in Hamm bestätigt. 2005 wurde der Beschwerde eines Autofahrers nicht stattgegeben, der wegen Benutzung seines Handys ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro bezahlen sollte (Aktenzeichen: 2 Ss OWi 177/05). Die Richter glaubten zwar der Ausrede des Mannes, er habe lediglich die Uhrzeit ablesen wollen. Doch durch das Ablesen der Uhrzeit vom Handy habe der Fahrer nicht beide Hände zum Führen des Fahrzeugs frei, wie das beim Blick auf eine Armbanduhr der Fall sei. Damit verstoße der Fahrer gegen das Verbot eines Handys am Steuer, da sich das Verbot über alle Bedienfunktionen und Nutzungsmöglichkeiten erstrecke.

Handy als Navigationsgerät im Auto ungeeignet

Auch die Nutzung eines Handys als Navigationsgerät ist einem Autofahrer während der Fahrt nicht gestattet. Ein solches Urteil fällte das Oberlandesgericht in Köln (Aktenzeichen: 81 Ss-OWi 49/08) im letzen Jahr. Die Richter widersprachen damit der Argumentation eines Autofahrers, der mit einem Handy in der Hand erwischt worden war. Er war davon ausgegangen, dass er die Navigationsfunktion seines Handys nutzen dürfe, da Navigationsgeräte auch erlaubt seien.

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