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Bundesumweltamt will Tablet-PC und Smartphones mit festen Akkus verbieten

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Bundesumweltamt will feste Smartphone-Akkus verbieten

13.11.2012, 17:08 Uhr | Andreas Lerg

Bundesumweltamt will Tablet-PC und Smartphones mit festen Akkus verbieten. Jochen Flasbarth, Präsident des Bundesumweltamtes, will Smartphones mit festem Akku verbieten. (Quelle: imago)

Jochen Flasbarth, Präsident des Bundesumweltamtes, will Smartphones mit festem Akku verbieten. (Quelle: imago)

Das Bundesumweltamt kritisiert Smartphones und Tablet-PC mit fest verklebten Akkus. Jochen Flasbarth, Präsident des Amtes, sieht in fest verklebten Akkus eine Verschwendung von Ressourcen. Wenn es nach seinem Willen geht, gehöre diese Praxis der Hersteller schlichtweg verboten.

Smartphones und Tablet-Computer sollten verboten werden. Zumindest wenn sie einen fest verklebten Akku haben und es nach dem Willen des Präsidenten des deutschen Bundesumweltamts geht. "Dass das verschleißträchtigste Bauteil nicht einfach ersetzt werden kann, ist grotesk. Das muss man verbieten“, sagte Jochen Flasbarth der Frankfurter Rundschau zufolge anlässlich einer Konferenz seiner Behörde. Zudem sei dies Verschwendung von Ressourcen und würde das Recycling behindern. "Nur ein europaweites Verbot" sei hier zielführend, was durch die Aufnahme in die Ökodesign-Richtlinie "innerhalb weniger Jahre" umgesetzt werden könne.

Austauschbare Smartphone-Akkus sind machbar

Die Aussage der Hersteller, dass sich der Einbau von Akkus in den sehr flachen und beengten Gehäusen nicht anders realisieren lasse und austauschbare Akkus zu teuer seien, will Flasbarth nicht gelten lassen. Es gebe durchaus Hersteller, die Geräte mit austauschbaren Akkus anbieten. Dell oder Toshiba beispielsweise bauen laut der Frankfurter Rundschau einen Tablet-PC mit austauschbarem Akku.

Fest verbaute Akkus nur Verkaufstrick

Durch den Nutzer nicht tauschbare Akkus sind laut dem Bericht lediglich ein Verkaufstrick. Geht der festgeklebte Akku nach zwei bis drei Jahren kaputt, dann ist dessen Tausch meist so teuer, dass Nutzer sich statt dessen ein neues Gerät kaufen. Das Umweltamt schätzt das ungenutzte Altgeräte im Wert von 65 Millionen Euro in deutschen Haushalten herum liegen und nicht dem Recycling zugeführt zu werden. Mit einem Verbot solcher Geräte will Flasbarth die Hersteller dazu bringen, austauschbare Akkus einzubauen.

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