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Microsoft und Nokia attackieren Android: "Ein trojanisches Pferd"

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Nokia und Microsoft attackieren Android

10.04.2013, 07:29 Uhr | dpa, t-online.de

Microsoft und Nokia attackieren Android: "Ein trojanisches Pferd". Google-Konkurrenten attackieren Android (Quelle: dpa)

Android 5.0: So wird die neue Android-Version (Quelle: dpa)

Microsoft, Nokia und Oracle wollen gegen Android eine Wettbewerbsprüfung durch die EU-Kommission erreichen. Ihr Vorwurf: Google verhalte sich im mobilen Geschäft wettbewerbsfeindlich. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia sagte der New York Times, die Behörde habe Android bereits zusätzlich zur laufenden Untersuchung von Googles Suchmaschinengeschäft unter die Lupe genommen.

Die Unternehmen gehören der Organisation Fairsearch.org an, die in Brüssel eine Beschwerde einreichte. "Google nutzt das Android-Betriebssystem als ein 'Trojanisches Pferd', um Partner hinters Licht zu führen, das mobile Geschäft zu monopolisieren und Nutzer-Daten zu kontrollieren", erklärte Thomas Vinje von Fairsearch in einer Mitteilung von Dienstag. Das Smartphone-Betriebssystem Android hatte zuletzt einen Marktanteil von rund 70 Prozent im Smartphone-Geschäft und ist auch bei Tablet-Computern auf dem Vormarsch. Google-Dienste stünden im Mittelpunkt des Android-Systems.

Google-Angebote sollen klarer erkennbar werden

Die Organisation wirft Google schon lange Wettbewerbsverletzungen vor und trug auch zur laufenden Untersuchung des Suchmaschinengeschäfts bei. In dem seit rund zwei Jahren laufenden EU-Verfahren wolle Google diese Woche Lösungsvorschläge einreichen, sagte Almunia der New York Times. Die Kommission will unter anderem, dass bei den Ergebnissen einer Google-Suche eigene Angebote des Konzerns klarer erkennbar sind.

"Dienste für Nutzer, nicht für andere Suchmaschinen"

Die Konkurrenten werfen Google vor, sie zugunsten eigener Dienste zu benachteiligen. Es gebe vertragliche Bestimmungen für Hersteller von Android-Smartphones, Google-Apps wie YouTube besonders prominent zu platzieren. Google konterte stets, man sei für Nutzer und nicht für andere Suchmaschinen da.

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