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Apple und Samsung planen Kill Switch für Smartphones

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Kill Switch macht gestohlene Smartphones für Diebe wertlos

19.06.2013, 15:52 Uhr | t-online.de

Apple und Samsung planen Kill Switch für Smartphones. Hand greift Smartphone (Quelle: imago/Michael Westermann)

Bald soll ein "Kill Switch" Smartphones für Diebe wertlos machen. (Quelle: Michael Westermann/imago)

Samsung plant angeblich, seine Smartphones in Zukunft mit einem "Kill Switch" auszustatten. Diese Sicherheitsfunktion soll ein Smartphone komplett unbrauchbar machen. Grund: Smartphones zählen mittlerweile weltweit zum beliebtesten Diebesgut.

Wenn Diebe wissen, dass ein gestohlenes Smartphone mit dem Kill-Switch in wertlosen Elektroschrott verwandelt werden kann, wird es als Beute wertlos. Auch staatliche Stellen wie die Generalstaatsanwaltschaften von New York und San Francisco fordern von Smartphone-Herstellern, solche Sicherheitsmaßnahmen einzubauen, um den Diebstahl dieser Hightech-Gerräte einzudämmen. Kriminalstatistiken der USA zeigen, das bei jedem dritten Diebstahl ein Smartphone die Beute ist.

Samsung will im Juli Kill Switch-Funktion vorstellen

Samsung hat ähnliche Funktionen schon für den Juli in Aussicht gestellt. Auch hier soll ein Smartphone aus der Ferne zuverlässig gesperrt werden können. Das meldet das amerikanische Techniologie-Blog Android Authority und berichtet, das neben Apple und Samsung auch Google, Motorola und Microsoft an einer Sicherheitskonferenz teilgenommen haben, die als zentrales Thema den Smartphone-Diebstahl behandelte. Ob der sogenannte "Kill Switch" ein Smartphone endgültig wertlos machen wird, ist bisher zwar nicht bekannt.

Apple hat Activation Lock angekündigt

Auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2013 hat Apple Anfang Juni bereits mit dem Activation Lock eine entsprechende Funktion für iOS 7 angekündigt. Mit dieser Aktivierungssperre sollen sich iPhone und iPad endgültig sperren lassen. Der Nutzer sperrt und löscht das iPhone oder iPad aus der Ferne.

Activation Lock sorgt dann dafür, dass der Dieb das Gerät nicht auf die Werkseinstellungen zurück setzen und damit quasi wie ein neues iPhone einrichten und benutzen kann. Die Sperre bleibt bestehen. Nur der Eigentümer selbst kann sie aufheben, indem er seine Zugangsdaten eingibt.

Wer drückt den Knopf?

Währen die Hersteller verständlicherweise nicht erklären, wie genau die Sicherheitssperren funktionieren, melden sich erste Skeptiker zu Wort. Sie warnen, das Hacker die Technik missbrauchen und Smartphones mutwillig sperren könnten. Strittig ist aber vor allem auch die Frage, wer letztendlich "den Knopf drückt". Sollte die Entscheidung dem Eigentümer des Smartphones überlassen bleiben? Sollte dem Mobilfunkprovider dieser Aufgabe zufallen oder eher dem Hersteller der Hardware?

Mobiltelefone sind bereits sperrbar

Schon heute gibt es Möglichkeiten, gestohlene Telefone über Mobilfunkprovider einigermaßen unbrauchbar machen zu lassen. Wer bestohlen wurde, sollte den Diebstahl bei der Polizei anzeigen und dann seinem Mobilfunkanbieter melden. Anschließend kann der Betreiber die einmalige International Mobile Station Equipment-Identity – die IMEI-Nummer – in eine internationale Sperrliste eintragen.

Dann kann niemand mehr mit dem Gerät telefonieren, auch wenn eine andere SIM-Karte eingesetzt wird. Aber die anderen Funktionen des Smartphones und auch WLAN stehen weiter zur Verfügung. Auch vorhandene Daten sind nicht geschützt.

Fernlöschung schützt Daten

Apple bietet in iOS schon lange eine Funktion an, mit der ein verlorenes oder gestohlenes iPhone oder iPad aus der Ferne geortet und vor allem auch komplett gelöscht werden kann. Die Funktion nennt sich Mein iPhone suchen und kann über ein anderes iOS-Gerät oder die von Apple betriebene Internetseite icloud.com angesteuert werden, wenn der Nutzer ein entsprechendes Nutzerkonto hat. Für Android-Smartphones ist diese Fernlöschung nur über separate Apps möglich, die verschiedene Dienstleister anbieten.

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