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Fotografie: Diese Smartphones schießen die besten Fotos

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Kamera-Vergleich  

Warum manche Smartphones bessere Fotos schießen

22.05.2017, 15:44 Uhr | rk

Fotografie: Diese Smartphones schießen die besten Fotos. Ein Druck löst ein Foto aus: "Edge Sense" des HTC U11 in der Kamera-App (Quelle: rk)

Ein Druck löst ein Foto aus: "Edge Sense" des HTC U11 in der Kamera-App (Quelle: rk)

Das HTC U11 hat bei dem renommierten Vergleichsportal DXO mit 90 Punkten den Höchstwert einer Smartphone-Kamera abgeräumt. Damit liegt es vor dem Google Pixel, HTC 10, Samsung Galaxy S8 und Huaweis P10. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor und erklären, warum die Zahl der Megapixel nicht alles ist.

Noch nie wurden so viele Fotos gemacht wie heute.Der Siegeszug der Mobiltelefone läutete eine heimliche Revolution ein. 2017 macht die Weltbevölkerung von knapp 7,5 Milliarden Menschen um die 1,3 Billionen Fotos. Aufgrund des Smartphone-Booms explodierte die Anzahl geknipster Bilder. Heute werden laut Schätzungen rund 85 Prozent aller Fotos mit einem Mobiltelefon gemacht. Man hat sie immer griffbereit und bei gutem Licht sind die Bilder von digitalen Kompakt- oder Spiegelreflexkameras erst auf den zweiten Blick zu unterscheiden. Zu den wichtigsten Features beim Smartphone-Kauf gehören Fotoqualität, Display und Akkulaufzeit. Mehr und mehr werden Foto- und Videofähigkeiten zum den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen.

Smartphonekameras vor Spiegelreflex und Objektiv (Quelle: rk)Warum sind Smartphone-Kameras so gut angesichts ihrer geringen Größe? (Quelle: rk)

Megapixel, Blenden und Sensoren

In den technischen Daten von Smartphones sind meistens Megapixel-Angaben für die Kameras zu finden. Auf dieser Grundlage kann jedoch keine Aussage über die Bildqualität getroffen werden. Die Webseite "DxOMark.com" vergleicht Smartphones mit Schwerpunkt auf die Kamera-Fähigkeiten. Die ersten Plätze sind überwiegend mit Smartphone-Kameras um die 12 Megapixel Auflösung belegt. Das HTC U11 (90 Punkte) setzt sich an die Spitze, dicht gefolgt vom Google Pixel (89 Punkte), dem HTC 10, Samsung Galaxy S7 und S8 (88 Punkte). Geräte von Sony lösen mit 23 Megapixeln zwar deutlich höher auf und werden trotzdem, wenn auch knapp, geschlagen. Auch das Huawei P10 räumt mit 87 Punkten eine gute Wertung ab.

Licht ist das A und O

Fotografen wissen, dass Licht das A und O ist bei der Fotografie ist. Je mehr Licht auf den Sensor im Smartphone trifft, umso besser die Qualität. Bilder digital abzudunkeln ist leichter, als sie aufzuhellen. Bei unklaren Informationen durch schlechte Lichtverhältnisse steigert sich das Bildrauschen. Und es gibt viele Stellschrauben für Hersteller, um mehr Licht in die Smartphones zu bekommen.

Größere Sensoren und Optiken finden aufgrund der Magersucht moderner Mobiltelefone keinen Platz. Weitere Blendenöffnungen von f/1.7 (niedriger ist besser) lassen mehr Licht durch. Größere Pixel, die sich die sich auf die gleiche Sensorfläche verteilen, empfangen mehr Licht. Deswegen ist Auflösung nicht alles. Viele Hersteller verbessern die Bildqualität zudem mit rückseitig belichteten Sensoren ("Back Side Illumination", BSI).

Dualkamera des Huawei P10 (Quelle: rk)Ein Sensor macht detailreiche Schwarz-Weiß-Aufnahmen, der andere koloriert das Bild der Huawei-P10-Kamera (Quelle: rk)

Dualkameras und Bildprozessoren

Mit digitalen Tricks rücken Smartphone-Kameras wie die des Apple iPhone 7 Plus noch näher an Spiegelreflexkameras heran. Apple verbaut zwei Kameras und kann dadurch Tiefeninformationen verarbeiten. Ein Bildprozessor errechnet daraufhin eine Weichzeichnung ("Bokeh"), die Porträtierte schön freistellt. Huawei nutzt im P10 zwei unterschiedliche Sensoren: Ein Schwarzweiss-Sensor nimmt ein kontrastreiches und detailliertes 20-Megapixel-Bild auf, das von einem separaten 12-Megapixel-Sensor koloriert wird. Sehr viel Bildqualität entsteht durch die Fusion von Sensoren und automatischen Bildverbesserungen.

Optische Bildstabilisierung, OIS

Viele Nachteile der verbauten Mini-Kameras können durch Software gemildert oder ausgeglichen werden. Mit optischer Bildstabilisation werden verwaschene und unscharfe Aufnahmen auch mechanisch angegangen: Bei Smartphones mit dieser Technologie ist die Kamera gefedert gelagert und gleicht leichte Bewegungen des Telefons aus. Das ermöglicht längere Belichtung, schärfere Fotos und weniger verwackelte Videos.

Fotovergleich von zwei Smartphone-Kameras (Quelle: rk)Samsung Galaxy A5 (links ohne OIS) gegen Galaxy S8 (rechts mit OIS) (Quelle: rk)

Fazit: Smartphone mit Blick auf die Kamera kaufen

Auch Mittelklasse-Smartphones wie das Motorola G5 Plus machen gute Fotos. Unter den hochpreisigen Smartphones und den Top-Modellen ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine hochwertige Kamera verbaut ist, allerdings deutlich höher. 

Unser Rat: Überlegen Sie sich die Investition von 300 Euro aufwärts in ein Smartphone, denn die Kamerafähigkeiten in dieser Preisklasse lohnen sich für viele Nutzer. Verzichten können Sie im Zweifelsfall eher auf den Kauf einer zusätzlichen einfachen Digitalkamera.

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