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Verbraucherschützer warnen vor Fallen bei Roaminggebührenin EU

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Seit 15. Juni  

Vorsicht vor teuren Ausnahmen trotz Roaming-Ende

12.06.2017, 17:53 Uhr | dpa, t-online.de

Verbraucherschützer warnen vor Fallen bei Roaminggebührenin EU. Telefonieren auf hoher See, selbst innerhalb der EU bleibt teuer, wenn Satelliten genutzt werden. (Quelle: imago)

Telefonieren auf hoher See, selbst innerhalb der EU bleibt teuer, wenn Satelliten genutzt werden. (Quelle: imago)

Vom 15. Juni an macht eine EU-Verordnung Schluss mit Extra-Gebühren für das Telefonieren, SMS-Austausch und Surfen im EU-Ausland. Mobilfunkkunden müssen dann in anderen EU-Ländern nur noch so viel zahlen, wie ihr Tarif für die Handynutzung daheim vorsieht.

Verbraucherschützer warnen vor Fallen bei Roamingzuschlägen

Die bevorstehende Abschaffung von Extragebühren für die Handy-Nutzung im EU-Ausland enthält nach Auffassung von Verbraucherschützern noch einige Stolpersteine. "Es gibt auf jeden Fall Kleingedrucktes", warnte Isabelle Buscke vom Brüsseler Büro des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) am Donnerstag. 

Auf teure Ausnahmen achten

Grundsätzlich begrüßten die europäischen Verbraucherschützer die Neuregelung: "Das ist auf jeden Fall ein Meilenstein für die Verbraucher", sagte Buske. Telefonate aus dem Inland zu ausländischen Nummern aber seien beispielsweise von der Regelung "überhaupt nicht abgedeckt", das bleibe ein "großes Ärgernis". Ein Handy-Anruf aus Deutschland in Spanien könne je nach Tarif daher bis zu zwei Euro pro Minute kosten, innerhalb Spaniens sei ein Anruf mit dem gleichen deutschen Handyvertrag hingegen künftig preisreguliert.

Kostenfalle "Deutschlandtarif"

Als Wermutstropfen bezeichnete die Verbraucherschützerin auch die Zunahme sogenannter Deutschlandtarife, die technisch keine Anrufe im Ausland mehr zuließen. Zudem sei das Roaming ein starker Eingriff in den Markt: Die Kunden könnten sich nicht - wie bei anderen Produkten üblich - den EU-weit günstigsten Anbieter aussuchen.

In der Schweiz bleibt es teuer

EU-Roaming: In der Schweiz bleibt die Handynutzung teuer (Quelle: imago)EU-Roaming: In der Schweiz bleibt die Handynutzung teuer (Quelle: imago)

Vorsicht geboten ist weiterhin in der Schweiz, der Isle of Man, den britischen Kanalinseln und kleinen Ländern wie San Marino, Andorra oder Monaco, berichtet das "c't"-Magazin (Ausgabe 6/16). Für diese Länder und Gebiete gilt die EU-Verordnung nicht. Trotzdem ordnen manche Provider sie der EU-Länderliste zu, andere aber nicht. Vor allem Reisende in Grenzgebieten müssen aufpassen.

Wer zum Beispiel von Deutschland nach Italien unterwegs ist und über den Gotthard- oder San-Bernardino-Pass fährt, sollte nach dem Passieren der Schweizer Grenze die Gebühren-Info-SMS des heimischen Netzbetreibers genau studieren, bevor er das Daten-Roaming aktiviert oder länger telefoniert, raten die Experten.

Die Hinweis-Kurznachrichten der Provider treffen spätestens einige Minuten nach dem ersten Einbuchen des Telefons in ein ausländisches Netz ein - auch dann, wenn es sich um einen EU-Mitgliedsstaat handelt, der unter die EU-Roaming-Verordnung fällt.

Die EU-Regulierung gilt außerdem nicht auf Schiffen oder Flugzeugen, die die Gespräche und Daten via Satellit verschicken.

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