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Virtuelles Laufwerk: 5 Daemon Tools-Alternativen

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Virtuelles Laufwerk: 5 Daemon Tools-Alternativen

07.04.2016, 11:43 Uhr | rk (CF)

Virtuelles Laufwerk: 5 Daemon Tools-Alternativen. Die Qual der Wahl: Mittlerweile gibt es viele Emulatoren für CD-/DVD-Laufwerke. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Qual der Wahl: Mittlerweile gibt es viele Emulatoren für CD-/DVD-Laufwerke. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein virtuelles Laufwerk, wie es beispielsweise Daemon Tools, täuscht dem Betriebssystem vor, es sei ein optischer Datenträger eingelegt. So können Abbilder (Images) von CDs oder DVDs eingebunden werden. Sehr hilfreich sind die kleinen Hilfsprogramme für Sicherheitskopien und bei Rechnern ohne optisches Laufwerk. Fünf interessante Lösungen für Windows finden Sie in der folgenden Übersicht.

1. Der Klassiker: Daemon Tools (Lite)

Wer ein virtuelles Laufwerk auf seinem Rechner anlegen möchte, dürfte bei der Suche nach einem geeigneten Tool schnell auf das beliebte Daemon Tools stoßen. Das Programm gibt es auch in der kostenlosen "Lite"-Version, die für Privatanwender durchaus genug Umfang mitbringt: User können mit Daemon Tools Lite bis zu vier virtuelle Laufwerke anlegen – für CDs, DVDs und Blu-rays. Weiterhin lassen sich mit dem Programm auch Image-Dateien aus Datenträgern generieren – unter anderem in die Formate ISO, MDS und MDX.

Einen kleinen Haken hat Daemon Tools Lite: Während der Installation werden ungewollt Werbeprogramme (AdWare) mit eingerichtet, die laut dem Technikmagazin "Chip" oft sehr aggressiv sind. Nutzer sollten also genau darauf achten, wo sie beim Installieren von Daemon Tools Lite einen Haken setzen und wo nicht.

2. Virtuelles Laufwerk mit besonderem Namen: Alcohol 120% (52%)

Mit Spirituosen hat diese bekannte Software nichts zu tun: "Alcohol 120%" bzw. die kostenlose Variante Alcohol 52% sind Windows-Programme, die zahlreiche Funktionen mitbringen. Die Vollversion Alcohol 120% etwa kann nicht nur virtuelle Laufwerke simulieren, sondern auch optische Datenträger in Image-Dateien umwandeln sowie brennen. Die All-in-one-Lösung hat jedoch ihren Preis: Nutzern steht nur eine 30-tägige Demo-Version zur Verfügung, danach kostet Alcohol 120% laut Angaben auf der offiziellen Homepage 55 US-Dollar (knapp 50 Euro). In der kostenfreien Version Alcohol 52% fehlt unter anderem die Brennfunktion.

Achtung: Die Produkte des Anbieters Alcohol Soft richten bei der Installation oftmals auch ungewollte AdWare ein. User sollten die Software nicht automatisch installieren lassen, sondern jeden Schritt des Einrichtungsvorgangs genau lesen und bestimmte Häkchen möglicherweise nicht setzen.

3. Klein und flink: Virtual CloneDrive

Bereits über 100.000-mal wurde das schlanke Programm Virtual CloneDrive laut Angaben des Schweizer Herstellers Elaborate Bytes (Elby) heruntergeladen. Das Tool passt sich dabei der normalen Benutzeroberfläche in Windows an: Über das Kontextmenü können Nutzer Abbilder von CDs, DVDs und Blu-rays "mounten", also einbinden. Gängige Dateiformate wie ISO, BIN, IMG oder UDF werden von Virtual CloneDrive unterstützt.

Laut "Chip" gibt es bei der Installation des Programms keine Fallstricke in Form von störrischer Adware. Da Virtual CloneDrive auf manchen Systemen auch runder laufen soll als etwa Daemon Tools, stellt es eine interessante Alternative für ein virtuelles Laufwerk dar.

4. Die beste Alternative? WinCDEmu

Wer seine komplette Sammlung an CDs, DVDs und Blu-rays immer in ein virtuelles Laufwerk eingelegt haben möchte, für den empfiehlt sich WinCDEmu. Anders als die meisten Alternativen zu Daemon Tools lassen sich mit dem kostenlosen Programm theoretisch unendliche viele Laufwerke simulieren. WinCDEmu ist darüber hinaus quelloffen, als Download-Datei sehr klein (unter zwei Megabyte), und es unterstützt praktisch alle gängigen Image-Formate. Erstellen können Nutzer mit diesem Tool außerdem Image-Dateien im ISO-Format.

5. Virtuelles Laufwerk direkt vor Ort: Windows 10

Seit Version 8 erlaubt es Windows, direkt im Explorer Image-Dateien zu mounten. Die Installation eines Drittprogramms erübrigt sich also. Nutzer klicken dazu doppelt auf eine ISO- oder IMG-Datei – unter "Dieser PC" sollte sich in Windows 10 daraufhin ein virtuelles Laufwerk öffnen, in dem das entsprechende Abbild dann eingelegt ist. Über einen Rechtsklick auf das betreffende Image kann der Nutzer es wieder auswerfen. Windows liest jedoch nur die ISO- und IMG-Formate. Sollen andere Abbild-Formate bearbeitet werden, schaffen Programme wie Daemon Tools und Co. Abhilfe.

(Stand: März 2016)

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