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Office für das iPad: Riesige Nachfrage und viel Kritik

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Office für das iPad  

Riesige Nachfrage und viel Kritik

04.04.2014, 16:36 Uhr | fen

Office für das iPad: Riesige Nachfrage und viel Kritik. Office für das iPad (Quelle: t-online.de)

Office für das iPad: Für die iOS-Apps Excel, Word und Powerpoint müssen Privatnutzer kein Geld mehr zahlen. (Quelle: t-online.de)

Die iPad-Version des Office-Pakets von Microsoft erlebt einen Benutzeransturm gigantischen Ausmaßes. Im Ranking des App Stores belegen die vier einzelnen Programme Excel, Word und PowerPoint die ersten vier Plätze. Doch die Begeisterung ist eher gering. Die meisten Nutzer geben den Programmen miese Noten.

Microsoft meldete zwölf Millionen Downloads in der ersten Woche, die Office-Apps dominieren die Bestsellerliste des App Store nach Belieben. Wie es aussieht, stößt Microsofts Entschluss, das Office-Paket auch für das iPad freizugeben, auf große Begeisterung.

Microsoft jubelt Office-Downloads hoch

Unterstellt man allerdings jedem iPad-Nutzer die Installation aller drei Programme, würde das die Downloadzahlen des Gesamtpakets auf vier Millionen reduzieren. Das wäre immer noch beachtlich, doch von der gemeldeten Jubelzahl weit entfernt.

Beim Blick in den App Store von Apple fällt allerdings auf, dass diejenigen, die auf Microsofts Angebot eingegangen sind, mit der Software wenig glücklich sind. Zahlreiche Nutzer vergaben einen von fünf möglichen Sternen. Die drei Apps Word, Excel und PowerPoint für iPad kommen alle nur auf eine durchschnittliche Bewertung von etwa 2,5 Sternen.

Office für iPad nur im Abo nützlich

Die Unzufriedenheit der Nutzer hat seine Gründe. Denn die kostenlose Nutzung der Bürosoftware ist insbesondere auf dem iPad funktional stark eingeschränkt. Office-Dokumente lassen sich nur ansehen, aber nicht verändern oder speichern. Alle weiteren Funktionen werden nur für zahlende Kunden freigeschaltet. So schreibt beispielsweise ein iPad-Nutzer: "Wer Office kennt und damit auch auf dem iPad arbeiten will, muss es als Frechheit empfinden, für die Freischaltung rund 100 Euro pro Jahr (!) zu bezahlen." Ein weiterer Nutzer stellt fest: "99€ / Jahr? Nur, um Dokumente zu bearbeiten und zu erstellen? Geht es noch?" Ein dritter Nutzer stellt fest:" Microsofts neues Geschäftsmodell wird scheitern."

Der Funktionsumfang der Apps geht nicht über den des iPads im Auslieferungszustand hinaus, denn Dokumente öffnen kann der iPad-Nutzer auch ohne die Microsoft-Apps. Vollen Funktionsumfang gibt es nur für Abonnenten von Office 365. Dieser Dienst kostet 100 Euro jährlich.

Dadurch rechnet sich die Nutzung nur für diejenigen, die Office 365 ohnehin schon nutzen. Interessenten sei zudem empfohlen, ein Abo nicht auf dem iPad abzuschließen, denn dort erwirbt man das Paket bei Microsoft direkt. Zum Vergleich: Office 365 kostet jährlich als In-App-Kauf 99,99 Euro, auf der Internetseite von Microsoft 99 Euro und bei einem Drittanbieter wie Amazon nur 65,80 Euro. Das Abo lässt die Benutzung auf insgesamt fünf Geräten zu.

Android-Nutzer zufriedener mit Office

Microsoft Office ist auch für das iPhone und für Android-Smartphones verfügbar. Der offensichtlichste Unterschied zur iPad-Version ist der Download-Umfang: Während Smartphone-Nutzer nur das komplette Paket herunterladen und installieren können, kommen die Anwendungen Word, Excel und PowerPoint nur einzeln auf das iPad.

Die Android-User sind etwas zufriedener, was nicht verwunderlich ist. Für Android-Tablets ist das Paket gar nicht verfügbar, beim Smartphone-Office ist der Funktionsumfang wie beim iPhone deutlich größer. Es lassen sich nach kostenfreier Registrierung Dokumente bearbeiten und zumindest in der Cloud auch speichern.

Hier erreicht das Gesamtpaket immerhin 3,9 Bewertungssterne im Schnitt. Ein Spitzenwert ist das jedoch auch nicht. iPhone-Nutzer können ebenfalls Dokumente bearbeiten und in der Cloud speichern, doch da Apple die Bewertungen für iPhone- und iPad-Version nicht trennt, lassen sich keine Rückschlüsse ziehen, ob iPhone-Nutzer das Office-Paket besser bewertet haben oder nicht.

Ein großer Schritt für Microsoft

Für den Software-Konzern ist die Entscheidung eine Richtungsänderung, denn bis vor kurzem galt die Verfügbarkeit der Bürosoftware als schlagkräftiges Argument für den Kauf eines Windows-Tablets. Auf den Surface-Tablets von Microsoft ist das Paket sogar vorinstalliert und ohne Einschränkungen nutzbar.

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